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Fußball: Kreisliga A

Abdul-Latif macht bei GW Nottuln 2 weiter

Nottuln

Mahmoud Abdul-Latif fühlt sich bei GW Nottuln sehr wohl. Und da die Verantwortlichen der Fußballabteilung mit der Arbeit des 40-Jährigen sehr zufrieden sind, wird der Nottulner auch in der Saison 2023/24 die Zweitvertretung der Grün-Weißen trainieren.

Im Sommer übernahm Mahmoud Abdul-Latif bei GW Nottuln 2 den Posten von Mario Popp. Auch in der nächsten Spielzeit wird Abdul-Latif die Richtung bei den Grün-Weißen vorgeben. Foto: Markus Höppener

Never change a running system – zu deutsch: Verändere niemals ein laufendes System. Diese Weisheit nahmen sich die Verantwortlichen der Fußballabteilung von GW Nottuln zu Herzen und verlängerten jetzt den Vertrag mit Mahmoud Abdul-Latif. Der in Nottuln lebende Fußballlehrer, Vater einer fünfjährigen Tochter, geht damit im Sommer in sein zweites Trainerjahr bei den Grün-Weißen.

„Wir haben mit Mahmoud einen hervorragenden Cheftrainer längerfristig an den Verein binden können, der sowohl bei den Spielern als auch im gesamten Umfeld des Vereins hohes Ansehen genießt. Wir sind davon überzeugt, dass er die Weiterentwicklung gerade der jungen Spieler fördern kann und den einen oder anderen an das Westfalenligateam in der Zukunft heranführen wird“, erklärte Lothar Ullrich, Vorsitzender der Fußballabteilung.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen des Vereins und das Vertrauen der Mannschaft. Die Jungs haben sich dafür ausgesprochen, dass ich weitermachen soll, das hat mich unendlich gefreut“, erzählt der 40-Jährige, der im Hauptberuf Immobilienmakler ist.

Gerade seine Mannschaft ist ihm schon in den ersten Monaten sehr ans Herz gewachsen. „Sportlich und vor allem menschlich sind die Jungs super. Kurz vor Weihnachten etwa haben sie sich zusammengesetzt und für das Kinderhospiz Königskinder in Münster eine erkleckliche Summe gespendet. Stark!“, erzählt Abdul-Latif.

Im Verein fühlt sich der Übungsleiter pudelwohl: „Wir halten sehr gut zusammen. Gerade mit Roland Westers und Dirk Nottebaum von der ersten Mannschaft ist die Zusammenarbeit toll.“

Doch vor allem seine Spieler bereiten ihm sehr viel Freude. „Das sind alles Nottulner Jungs. Ein Teil wohnt zwar in Münster, doch sie kommen zuverlässig in einer Fahrgemeinschaft zu Training und Spiel.“ Sehr zuverlässig sogar: Bei den bisherigen 55 Trainingseinheiten war die Trainingsbeteiligung für eine zweite Mannschaft extrem hoch. „Es kommen immer zwischen 15 und 20 Jungs. Das Minimum waren ein Mal nur zwölf Spieler, aber das war wirklich nur ein Mal.“

Wie berichtet, strebt der Trainer mit seinem Team zum Saisonende den fünften Tabellenplatz an. „Momentan sind wir ja Siebter und wir wissen, dass unser Ziel hoch gesteckt ist – schließlich stehen vor uns nur Erstvertretungen. Und unter ihnen befinden sich solche Schwergewichte wie Billerbeck und Lüdinghausen.“ Diese beiden Mannschaften waren es auch, die seinem Team bisher die größten Probleme bereiteten: „In diesen Spielen waren wir chancenlos. Gegen alle anderen Mannschaften haben wir aber sehr gut mitgehalten.“

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