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Faustball: 2. Bundesliga

Abstiegssorgen der SG Coesfeld/Nottuln werden größer

Nottuln

Die Arithmetik ist ganz einfach – wer in einem Spiel auf drei Gewinnsätze nur zwei ordentliche Sätze aufs Parkett legt, steht am Ende mit leeren Händen da.

Von und

Ratlosigkeit spiegelt sich in den Gesichtern der SG-Zweitliga-Faustballer wider, nachdem sie auch in den zwei Heimpartien gegen Hannover und Leichlingen ohne die dringend nötigen Punkte geblieben waren. Foto: SG Coesfeld/Nottuln

Diese Erfahrung mussten die Zweitliga-Faustballer der SG Coesfeld/Nottuln bei ihrem Heimspieltag am vergangenen Wochenende erneut machen. Wie schon bei der 2:3-Niederlage in Empelde in der Vorwoche, kämpften sie sich auch vor eigenem Publikum gegen den TV Leichlingen nach einem schwachen Start (9:11, 6:11) mit zwei starken Sätzen (11:6, 11:8) zurück in die Partie, um die Punkte dann am Ende doch liegen zu lassen (5:11).

Während die knappe Niederlage der Vorwoche gegen das Top-Team aus Empelde noch Hoffnung auf eine Wende in dieser frustrierenden Saison machte, ist die 2:3-Heimniederlage gegen den durchaus schlagbaren Abstiegskonkurrenten aus Leichlingen ein schwerer Rückschlag. Denn auch die zweite Partie gegen den Erstligaabsteiger TK Hannover ging erwartungsgemäß mit 0:3 (8:11, 6:11, 5:11) verloren. Mit nur einem Sieg aus den ersten acht Saison-Spielen stehen die Faustballer aus Coesfeld und Nottuln nun mit dem Rücken zur Wand. Leverkusen und Leichlingen sind zwar noch in Schlagweite, aber davor tut sich zum Tabellen-Mittelfeld schon eine große Lücke auf.

„Wir haben nun eine Reihe von Spielen vor uns, die wir unbedingt gewinnen müssen,“ fasst Zuspieler Sebastian Badura die bedrohliche Lage zusammen. Das erste wichtige Abstiegs-Endspiel findet bereits an diesem Wochenende statt. Da trifft die SG im niedersächsischen Wangersen auf Bayer Leverkusen, das einzige Team in der Liga, das noch schlechter dasteht als die SG. Gegen Leverkusen holte die SG in der Hinrunde die bisher einzigen beiden Punkte und muss nun unbedingt erneut gewinnen, damit die Zweitligalichter nicht bereits frühzeitig ausgehen. In der zweiten Partie gegen die Heimmannschaft aus Wangersen ist die SG krasser Außenseiter. Aber dass das Team bei konzentrierter Leistung auch gegen die Spitzenteams mithalten kann, hat es schon einige Male gezeigt – nur bisher eben nie länger als für zwei Sätze.

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