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Fußball: Kreisliga B 2 Ahaus/Coesfeld

Appelhülsen: Ein Punkt vor der Meisterfeier

Nottuln

Nach der Partie bei der DJK Adler Buldern 2 will Arminia Appelhülsen nach mehreren vergeblichen Anläufen endlich die Rückkehr ins Fußballkreis-Oberhaus feiern. Ein Remis des Spitzenreiters würde reichen.

-chrb-

Müssen sich noch einmal richtig strecken: Alexander Wewering (l.) und seine Mitspieler von Arminia Appelhülsen. Foto: Iris Bergmann

Seit neun Jahren kickt Arminia Appelhülsen in der Kreisliga B. Damit soll am Pfingstmontag Schluss sein. Nach der Partie bei der DJK Adler Buldern 2 – Anpfiff um 15 Uhr – wollen die Spieler von Marcus Thies nach mehreren vergeblichen Anläufen in den vergangenen Jahren endlich die Rückkehr ins Fußballkreis-Oberhaus feiern.

Kein Risiko

Ein Remis des Spitzenreiters beim Vorletzten würde reichen, da Verfolger TSG Dülmen 3 drei Punkte Rückstand auf die Arminia hat. Eine unerwartete Niederlage dagegen wäre ganz schlecht, denn nach dem Torverhältnis sind Appelhülsen und Dülmen 3 gleichauf. Heißt: Verliert Appelhülsen und gewinnt der Tabellenzweite gegen Olfen 2, sind die Tiberstädter automatisch Meister. Doch auch dann könnte die Thies-Elf noch aufsteigen – das allerdings hinge dann davon ab, wie viele Absteiger aus dem Fußballkreis Ahaus/Coesfeld von der Bezirksliga abwärts in die unteren Ligen kommen.

Doch die Appelhülsener wollen nicht das allerkleinste Risiko eingehen – schon gar nicht nach der unerwarteten Rückkehr auf Platz eins, nachdem der TSG vor wenigen Wochen wegen unerlaubten Einsätzen eines Spieler sechs Punkte abgezogen worden waren.

Ein Punkt in Buldern reicht

„Uns würde ein Punkt in Buldern reichen, aber wir werden natürlich nicht auf Unentschieden spielen“, sagt Marcus Thies. Haushoher Favorit ist sein Team ohnehin, auch wenn die Arminia das Hinspiel gegen das Kellerkind relativ knapp mit 3:1 gewann. Und die Adler-Reserve ist seitdem nicht schlechter geworden: „Buldern hat in der Rückrunde relativ viele Spiele gewonnen, auch weil das Team oft von Spielern aus der ersten Mannschaft unterstützt worden ist“, so Thies.

Und wie sieht es bei der Arminia aus, verspürt das Team Druck vor dem entscheidenden Finish? „Der eine oder andere wird sicherlich nervös sein, aber das ist gar nicht nötig“, antwortet der Trainer. Personell ist ohnehin (fast) alles in Butter. Zuletzt war ein Spieler Corona-positiv, dürfte aber rechtzeitig freigetestet sein. Der Coach rechnet damit, dass wieder bis zu zehn Spieler am Montag auf der Ersatzbank sitzen.

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