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Fußball: Kreisliga B 2 Ahaus/Coesfeld

Arminia Appelhülsen ist das Maß aller Dinge

Appelhülsen

Die Kicker von Arminia Appelhülsen stellen nach der Hinrunde gleich sechs Bestwerte. Sie sind nicht nur der souveräne Herbstmeister, sondern haben zudem die beste Abwehr, die beste Heim- wie auch die beste Auswärtsbilanz. Und noch mehr Tabellen führen sie an.

Von Jürgen Primus

Top! Timo Beughold führt die Torjägerliste der Kreisliga B an. Es ist nicht der einzige Bestwert, den Arminia Appelhülsen nach der Hinserie zu bieten hat. Foto: Marco Steinbrenner

Die gute Nachricht vorneweg: In der Fußball-Kreisliga B sind 50 Prozent aller Spiele absolviert, damit kann und wird die Liga gewertet werden. Aktuell belegt Arminia Appelhülsen als inoffizieller Herbstmeister souverän Platz eins und damit den Aufstiegsrang. Sorgen um den Abstieg müssen sich aktuell BW Lavesum und Adler Buldern II machen, die beide mit nur sechs Punkten das Tabellenende zieren und einen Absteiger im Moment im Entscheidungsspiel ermitteln müssten.

Das sind die Zahlenspiele der Kreisliga B nach der Hinserie:

Bester Angriff: Den besten Angriff mit 62 Treffern stellt der SuS Hochmoor. Der Liga-Dritte erzielte vier Kantersiege (7:0 in Beerlage, 9:3 gegen Merfeld II, 10:2 gegen Seppenrade, 12:0 in Lavesum). Herbstmeister Appelhülsen kommt immerhin auf 58 Treffer.

Harmloseste Offensive: Liga-Schlusslicht DJK BW Lavesum kam in 15 Liga-Spielen gerade einmal auf 15 Treffer, also genau ein Tor pro Spiel. Nicht viel besser waren Adler Buldern II (19 Tore) sowie Osterwick II (20 Buden). 23 Treffer der Billerbecker Reserve reichten immerhin zu 23 Punkten und Rang sieben.

Stabilste Deckung: Tabellenführer Arminia Appelhülsen stellt auch die beste Abwehr: Gerade einmal 15 Treffer kassierten die Arminen. TSG Dülmen III ist ebenfalls kaum zu überwinden. Sie mussten nur 16 Mal den Ball aus dem eigenen Netz holen.

Löchrigste Abwehr: Hier ist die Elf von BW Lavesum ganz weit vorne. Das Liga-Schlusslicht kassierte bereits 63 Gegentore. Damit fingen sich die Lavesumer im Schnitt 4,2 Treffer pro Spiel. Fortuna Seppenrade II musste bereits 48 Gegentore schlucken, was aber immerhin zu Tabellenplatz acht reicht. Aler Buldern II (44), SF Merfeld II (41) und SW Holtwick II (40) haben ebenfalls keine sattelfeste Abwehr.

Treffsicherheit: Langweilig ist es auf den Plätzen der Kreisliga B nicht: 516 Treffer fielen in den insgesamt 120 ausgetragenen Spielen. Das macht ein Schnitt von 4,2 Treffern pro Spiel. Zum Vergleich: In der Saison 19/20 waren es aber 4,7 Treffer pro Spiel.

Bester Knipser: Die Torjägerliste der B-Liga führt Timo Beughold von Arminia Appelhülsen mit 19 Treffern an. Auf den weiteren Plätzen folgen Malte Elkemann vom SuS Hochmoor (17) sowie Abdel-Rahman Allam und Amin Ramon Chaabo (beide TSG Dülmen III) mit jeweils 13 Buden. Yannick Munke aus Hochmoor liegt mit zehn Toren auf Rang sechs der Torjägerliste, erzielte aber am 14. Spieltag beim 12:0-Erfolg in Lavesum alleine sieben Hütten.

Heimstärke: Eine absolut weiße Weste hat Arminia Appelhülsen. Alle acht Heimspiele wurden gewonnen. Und auch die Torbilanz mit 38:7 kann sich sehen lassen. Auf den weiteren Plätzen folgen TSG Dülmen III (sechs Siege, ein Remis) sowie SG Coesfeld 06 II mit sechs Heimsiegen und zwei Heimpleiten.

Heimkomplex: Die Reserve der DJK Eintracht Coesfeld kommt auf eigenem Platz nur zu einem Remis. Alle anderen sechs Heimspiele gingen für die Kreisstädter verloren.

Auswärtspower: Arminia Appelhülsen führt auch diese Wertung an. Sechs Spiele in der Fremde wurden gewonnen, nur ein Mal wurden die Punkte geteilt. Auswärts ebenfalls wohl fühlt sich TSG Dülmen III mit sechs Siegen und zwei Niederlagen. Die Auswärtsfahrten für Adler Buldern II (sieben Niederlagen auf des Gegners Platz) sowie BW Lavesum (sechs Niederlagen) bei jeweils nur einem Auswärtserfolg lohnen sich kaum.

Remiskönige: Auf fünf Unentschieden, was einem Drittel aller Spiele entspricht, kommt der SV Gescher III und ist damit der Remiskönig der Liga. Jeweils vier Punkteteilungen gab es für DJK Eintracht Coesfeld II und SW Beerlage. Hopp oder Top heißt es dagegen für SG Coesfeld 06 II, Fortuna Seppenrade II, Adler Buldern II oder BW Lavesum. Diese Teams gewannen oder verloren ihre Spiele. Punkteteilungen gab es für dieses Quartett nicht.

Höchster Sieg: Den höchsten Sieg feierte der SuS Hochmoor mit dem 12:0 am 5. Dezember in Lavesum.

Torreichstes Spiel: Es gab etliche torreiche Spiele in der Hinserie der Kreisliga B. Jeweils zwölf Treffer fielen beim 9:3 zwischen Hochmoor und SF Merfeld II, beim 10:2 zwischen Appelhülsen und Seppenrade, beim 10:2 zwischen Hochmoor und Seppenrade und beim 12:0-Kantersieg von Hochmoor in Lavesum.

Fairness: Tabellenführer Arminia Appelhülsen hat mit nur zehn Gelben Karten die wenigsten Verwarnungen gesehen. Der Herbstmeister kassierte allerdings auch schon eine Rote Karte. Auf „nur“ zwölf Gelbe Karten kommt die Reserve des SuS Olfen. Die meisten Gelben Karten sah bislang DJK Eintracht Coesfeld II mit 32 Verwarnungen. Dazu kommt noch eine Rote Karte. TSG Dülmen III sah 28 Gelbe, zwei Gelb-Rote und eine Rote Karte.

Kartenspiele: 304 Mal mussten die Schiedsrichter in der Hinserie der Kreisliga B 2 Ahaus/Coesfeld den gelben Karton zeigen. Dazu kommen sieben Gelb-Rote und sechs Rote Karten. Die meiste Arbeit hatte Schiedsrichter Muhamet Delikanli, der am elften Spieltag in der Partie zwischen VfL Billerbeck II und Westfalia Osterwick II (3:0) sechs Gelbe und zwei Gelb-Rote Karten zeigen musste.

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