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Fußball: Saisonstatistik der Kreisliga B

Arminia Appelhülsen mit Auswärtspower und Heimstärke

Kreis Coesfeld

Die Saison war ultrakurz, aber die Appelhülsener haben sich schon einige inoffizielle „Titel“ geholt. Die Statistik bestätigt es.

Im Zeichen der Acht stand die abgebrochene Fußballsaison in der Kreisliga B2: Acht Spieltage gingen über die Bühne, acht Treffer reichten zur Torjägerkrone, acht Tore bekamen die Zuschauer als Rekord in zwei Spielen zu sehen.

Bester Angriff: Die „Ballermänner“ stellt der SuS Hochmoor. 27 Treffer in acht Spielen entsprechen einem Schnitt von 3,38 pro Partie – das reicht allerdings nicht an den Vorjahresbesten SuS Olfen II heran, der auf einen Schnitt von 3,95 kam. Hinter Hochmoor liegen Fortuna Seppenrade (24 Tore) sowie Arminia Appelhülsen und Adler Buldern II (je 21).

Harmloseste Offensive: Einstellig blieb mit Schlusslicht Westfalia Osterwick II nur eine Mannschaft – acht Treffer entsprechen einem Schnitt von exakt eins pro Partie. Der SV Gescher III hat lediglich drei Tore mehr erzielt, aber damit zwölf Punkte gesammelt.

Stabilste Deckung: Defensive gewinnt Meisterschaften – folglich teilen sich den inoffiziellen Titel der besten Abwehr mit acht Gegentreffern drei Teams aus den Top vier der Tabelle: Arminia Appelhülsen, SG Coesfeld 06 II und TSG Dülmen III.

Unter den Top vier

Löchrigste Abwehr: 22 Gegentore in acht Spielen kassierte BW Lavesum. Der Schnitt von 2,75 Gegentreffern pro Spiel wirkt aber noch harmlos, denn in der Saison zuvor brachte es SV Eggerode auf einen Schnitt von mehr als vier.

Treffsicherheit: Nicht ganz so gefährlich wie in der Vorsaison präsentierten sich die Herren Stürmer der Kreisliga B. 245 Tore erzielten sie in den 62 ausgetragenen Spiele, das entspricht 3,95 pro Partie. In der Saison zuvor lag der Schnitt noch bei stolzen 4,7 Treffern.

Beste Knipser: Jan-Luca Musholt vom SuS Hochmoor und Timo Beughold von Arminia Appelhülsen haben jeweils acht Tore in acht Spielen erzielt. Auf sieben Treffer kamen Mike Mühlberger (Fortuna Seppenrade II) und Thomas Schäfer (Union Lüdinghausen II).

Torjäger Timo Beughold

Heimstärke: Wer nach Hochmoor reisen muss, hat ein Problem. Vier Spiele, vier Siege, 19:2 Tore, das ist die beeindruckende Bilanz des SuS auf eigenem Platz. Drei weitere Mannschaften haben eine weiße Heimweste mit je zwölf Punkten: Arminia Appelhülsen, SG Coesfeld 06 II, Adler Buldern II.

Auswärtspower: Sieben Punkte aus vier Spielen bescheren Arminia Appelhülsen und SG Coesfeld 06 II die Spitzenpositionen. Völlig ohne jedes Erfolgserlebnis auf fremdem Platz blieben DJK Coesfeld II in drei sowie Westfalia Osterwick II und BW Lavesum in jeweils vier Spielen.

Höchster Sieg: Zwei Partien endeten mit einem 6:0-Endstand – SuS Hochmoor fertigte BW Lavesum ab, Adler Buldern II siegte ebenso deutlich gegen SuS Olfen II. Ein weiteres Mal packte Hochmoor ein halbes Dutzend beim 6:1 gegen Union Lüdinghausen II. Auswärts reichte bereits das 4:1 von Arminia Appelhülsen bei Union Lüdinghausen II zum höchsten Sieg.

Torreichstes Spiel: Zweimal fielen acht Treffer, und beide Male war Fortuna Seppenrade II beteiligt. Das Team spielte zunächst 4:4 gegen SuS Olfen II und legte dann ein weiteres 4:4 gegen SW Holtwick II nach.

Fairness: Der inoffizielle Preis geht an Union Lüdinghausen II. Das Team kassierte lediglich sieben Gelbe Karten in acht Spielen. Noch einen gelben Karton weniger sah die SG Coesfeld 06 II, dafür aber einmal Gelb-Rot. Weit hinten in dieser Tabelle sind BW Lavesum mit 20 und SF Merfeld II mit 18 Gelben Karten.

Kartenspiele: Insgesamt mussten die Schiris 193 Gelbe Karten in 62 Spielen ziehen, das sind 3,1 pro Spiel (zum Vergleich: A-Liga 3,5). Vier Spieler mussten mit Gelb-Rot vorzeitig raus. In drei Fällen gab es glatt Rot.