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Volleyball: Frauen-Bezirksliga

Arminia Appelhülsen steht neben sich

Appelhülsen

Zwei Niederlagen kassierte Arminia Appelhülsen am Doppelspieltag in eigener Halle – zunächst gegen Tabellenführer Adler Buldern mit 0:3, dann gegen den SV Südkirchen mit 1:3. Ein Beinbruch sind die Niederlagen nicht, die Arminia bleibt Fünfter. Nichtsdestotrotz war Trainer Stebel mit der Leistung unzufrieden.

Von Christian Besse

Konnten am Doppelspieltag wenig ausrichten: die Appelhülsenerinnen Annika Schön (v.l.), Miriam Malyga, Lisa Poschepoth und Johanna Seeland. Foto: Christian Besse

Zwei Niederlagen kassierten die Bezirksliga-Volleyballerinnen von Arminia Appelhülsen am Doppelspieltag in eigener Halle. Zunächst verloren sie gegen Tabellenführer DJK Adler Buldern mit 0:3 (9:25, 14:25, 16:25), dann mussten sie sich dem bisherigen Tabellennachbarn SV Südkirchen mit 1:3 (13:25, 18:25, 25:23, 17:25) geschlagen geben.

Ein Beinbruch sind die beiden Niederlagen nicht. Die Arminen waren von vornherein als Außenseiter in die Spiele gegangen. Dazu bleiben sie Fünfter, der Abstand zur roten Zone ist weiterhin komfortabel. Andererseits ist der Rückstand auf Platz vier, den statt Südkirchen nun die SG Ost-Vest belegt, auf sieben Zähler gewachsen – und die Appelhülsenerinnen haben nun ein Spiel mehr absolviert als SVS und SG.

Ist bei nur noch vier ausstehenden Spielen die Chance, in der Tabelle noch zu klettern, damit nur noch theoretischer Natur? „Nein“, antwortet Trainer Sebastian Stebel. „Die Mannschaften über uns müssen ja selbst noch gegeneinander spielen.“ Und: „Wenn mir jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir zu diesem Zeitpunkt der Saison auf Platz fünf stehen würden, wäre ich damit mehr als zufrieden gewesen.“

Was nicht heißt, dass der Arminia-Coach mit der Leistung seiner Sechs in der Nottulner Halle zufrieden gewesen wäre. Die Niederlage gegen den Tabellenführer konnte Stebel noch akzeptieren, nicht aber das 1:3 gegen den SV Südkirchen: „Da war auf jeden Fall etwas drin. Aber in der zweiten Partie haben wir uns ganz schlecht verkauft.“ Der knappe Satzgewinn im vierten Durchgang, der einzige des gesamten Tages, konnte über die maue Leistung nicht hinwegtäuschen. Auch nicht die Tatsache, dass der Gastgeber personell geschwächt an den Start gegangen war – ohne die Jäckel-Schwestern Michelle und Monique, die verletzte Anna Fleige und Melina Gellenbeck, die nur für die Buldern-Partie zur Verfügung stand.

Auch gegen die von vornherein klar favorisierten Adler hatte die Stebel-Sechs nur einen Satz auf Augenhöhe gespielt, zumindest eine ganze Weile. Zwei Durchgänge hatte Appelhülsen klar abgeben müssen. Dann, im dritten, bot sie bis zum 16:16 erfolgreich Paroli – bis die Adler aus Dülmen doch noch zum Höhenflug ansetzten und ganz humorlos neun Zähler in Folge holten.

Selbst wieder Punkte sammeln (und einen Sieg holen) können die Arminia-Frauen am kommenden Sonntag in der Lüdinghauser Drei-Burgen-Arena. Gegen die gastgebende dritte Mannschaft von Union ist Appelhülsen dann selbst Favorit.

Arminia: Ballaschk, Gellenbeck, Lins, Malyga, Pape, Poschepoth, Seeland, Schön, Strohmeier.

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