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38. DKT – Havixbecker Frauen Sechster

Auch der letzte Platz kann Spaß machen

Havixbeck

Dabeisein ist alles – das galt beim Frauenwettbewerb des 38. Dreikönigturniers für das Team des Gastgebers. Doch im sportlich nicht sonderlich erfolgreichen Abschneiden sah der Trainer der Havixbeckerinnen auch etwas Gutes.

Marco Steinbrenner

Dabeisein ist alles: Die Havixbecker Damen mussten sich beim DKT mit dem sechsten und letzten Platz begnügen. Foto: Marco Steinbrenner

„Der Spaß stand eindeutig im Vordergrund“, sagte Jan-Philipp Schürmann, Trainer des Handball-Kreisligisten SW Havixbeck, nach der Teilnahme am 38. Dreikönigsturnier (DKT) in der Baumberge-Sporthalle. Die Gastgeberinnen belegten in der Frauen-Konkurrenz den sechsten und damit letzten Platz. Trotz dieses Resultats hielt sich die Enttäuschung in Grenzen. „Unser Hauptaugenmerk gilt eindeutig der Meisterschaft. Vielleicht war es gar nicht einmal so schlecht, dass wir nach zuletzt sechs gewonnen Punktspielen nun auch mal wieder Partien verloren haben“, so Schürmann weiter, der als Spitzenreiter mit seinem Team am 17. Januar den Dritten Westfalia Kinderhaus II empfängt.

Das DKT beendete die Schürmann-Sieben gegen die bis auf eine Ausnahme (BSV Roxel II) höher spielende Konkurrenz mit einem Unentschieden und vier Niederlagen. „Es war mehr möglich“, nahm der SWH-Coach kein Blatt vor den Mund und spielte damit auf die Vergleiche mit der DJK Oespel-Kley (4:5) und dem BSV Roxel II (4:5) an. Das große Manko sei jedoch wie schon im ersten Saisonabschnitt die „mangelnde Chancenverwertung“ gewesen. In der Partie gegen Oespel-Kley habe, so Schürmann, außerdem die „erforderliche Cleverness“ gefehlt. Bei einem doppelten Überzahlspiel kassierten die Schwarz-Weißen zwei Gegentreffer. „Ein Tor haben wir in dieser Zeit auch nicht erzielt.“ Weitere Niederlagen gab es gegen den späteren und verlustpunktfreien Turniersieger und Verbandsligisten Vorwärts Wettringen (4:8) sowie den Zweiten BSV Roxel (2:7) aus der Landesliga. Der einzige Zähler wurde beim 3:3-Unentschieden gegen die DJK Coesfeld-VBRS geholt.

Neben den „nackten“ Ergebnissen diente die DKT-Teilnahme aber auch dazu, auf dem Weg in Richtung Meistertitel zu lernen. „Trotz der Niederlagen haben wir stellenweise gut mithalten können“, beobachtete Jan-Philipp Schürmann. Sämtliche 18 Spielerinnen kamen zum Einsatz, die in knapp zwei Wochen im richtungsweisenden Spiel um Platz eins gegen die Reserve aus Kinderhaus wieder ihren Fokus auf das Projekt „Kreisliga-Meisterschaft“ legen werden.

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