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Fußball: Westfalenpokal der Frauen

Aufwand soll sich für GW Nottuln lohnen

Nottuln

Mitten in der Woche reisen die Fußballerinnen von GW Nottuln zum Zweitrundenspiel im Westfalenpokal. Das Ziel ist klar: Weiterkommen!

Von Johannes Oetz

Josefine Höppener (r.) machte in Darfeld am vergangenen Sonntag viel Alarm. Vor dem Pokalspiel ist der Einsatz der Nottulnerin allerdings gefährdet. Foto: Frank Wittenberg

FFC Nethegau 21. „Diesen Vereinsnamen hatte ich vorher noch nie gehört“, sagt Anna Donner. Die Trainerin der Landesliga-Fußballerinnen von GW Nottuln muss ihre Mannschaft aber auf genau diesen Gegner vorbereiten. Grund: In der zweiten Runde des Westfalenpokals treten die Grün-Weißen am Mittwochabend (16. November) beim FFC – zu deutsch Frauenfußballclub – an.

Der FFC Nethegau 21 ist ein Frauenfußballverein aus Brakel im Kreis Höxter. Das kann man bei Wikipedia nachlesen. Der Verein wurde im Jahre 2021 gegründet. Die erste Fußballmannschaft der Frauen spielte als SV Bökendorf von 2018 bis 2021 in der Regionalliga West. Danach zog sich die Truppe freiwillig in die Landesliga zurück.

Fakt ist, dass die Fahrt bis zur Spielstätte in Bad Driburg lange dauern wird, sehr lange sogar. „Man braucht zwei Stunden bis nach Bad Driburg – wenn man ohne Stau durchkommt. Das liegt ja von uns aus gesehen noch hinter Paderborn“, berichtet Anna Donner, die aufgrund dieser Information einen klaren Auftrag an ihre Mannschaft formuliert: „Wir wollen nicht mitten in der Woche vier Stunden im Auto sitzen, um dann mit 0:3 zu verlieren.“

In der ersten Runde des Westfalenpokals setzten sich die Nottulnerinnen auf eigenem Platz mit 2:0 gegen den Ligakonkurrenten SG Telgte durch. Nethegau gewann wiederum beim Bezirksligisten SC Peckeloh mit 2:0.

Im Liga-Alltag spielt Nottulns Pokalgegner in der Parallelstaffel, der Landesliga 1. Dort belegen die FFC-Frauen momentan den dritten Platz. „Maike Austrup kennt eine Spielerin, mit der sie in der Westfalenauswahl spielt, die zuletzt mit ihrem Team gegen Nethegau angetreten ist. Sie berichtete, dass der FFC eine robuste Mannschaft stellt, gerne mit langen Bällen operiert und hoch presst. Ob das wirklich so sein wird, müssen wir mal sehen. Wir wollen aber ohnehin einfach nur unser Spiel durchziehen“, erklärt Anna Donner.

Mit welchem Personal das gelingen soll, wird sich vermutlich erst kurz vor dem Anpfiff entscheiden. Neben Maike Austrup waren zuletzt auch Anna und Sophie Ahlers sowie Josefine Höppener erkältet. Und ob es Johanna Mersmann nach Bad Driburg schaffen wird, ist auch noch nicht klar. Mitten in der Woche muss man eben auch mal arbeiten.

„Wir sind im Moment gut drauf und wollen den Trend natürlich fortsetzen“, so die Nottulner Trainerin, die froh ist, dass Torjägerin Sandra Schäfer nach ihrer Zahn-Operation rechtzeitig wieder in Fahrt gekommen ist. Ein paar Törchen von ihr – wie zuletzt gegen Darfeld – würden den Nottulnerinnen mit ziemlicher Sicherheit eine schöne Heimfahrt bescheren.

Der Anpfiff auf dem Kunstrasenplatz des Iburg-Stadions in Bad Driburg ertönt am Mittwoch (16. November) um 19 Uhr.

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