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Fußball: Kreisliga A

Bösensells Standards reichen nicht

Bösensell

Der Respekt war groß – in den ersten Minuten sogar zu groß. Und so verlor der SV Bösensell das Spitzenspiel gegen Concordia Albachten mit 1:3 (0:2), das dadurch den Meistertitel und Aufstieg perfekt gemacht hatte.

Theresa van den Berg

Bösensells Hendrik Evels (rechts) versucht in dieser Szene, Darwin Ribeiro die Kugel abzuluchsen. Hinten beobachtet Oliver Mersmann die Szenerie. Foto: Andreas Teipel

Woran es lag? SVB-Trainer Mathias Krüskemper erklärte es: „Die ersten Minuten haben wir verpennt.“ Die Folge war der frühe Rückstand nach gerade einmal sieben Minuten. Julian Rehne hatte viel Platz und zog zentral vor dem Tor ab. Unhaltbar für Bösensells Keeper Tim Schölling schlug der Ball ein. „So einen Bombentreffer kann man nur schwer verteidigen“, staunte Krüskemper. Seine Mannschaft versuchte immer wieder durch Standards für Gefahr zu sorgen. Ein weiteres Mittel waren Schüsse aus der Distanz. Doch weder Nils Schulze Spüntrup (17.) noch Mirko Lips (19.) brachten den Ball im Tor unter.

„Wir hatten heute mehr Chancen“, sagte Krüskemper – und trotzdem erzielte Albachten in der 31. Minute das 2:0. Nach einer flachen Hereingabe in den Sechzehner von Daniel Golparvari schob Lars Zymner ein.

Im zweiten Abschnitt spielte der SV mutiger. „Wir wollten das Unentschieden und haben immer weiter gespielt“, war Krüskemper durchaus zufrieden mit der Leistung seiner Jungs. Trotz guter Einschussmöglichkeiten durch Florian Bußmann (51.) und Christoph Hohmann (63.) musste Bösensell bis in die Nachspielzeit auf einen Treffer warten. Nach einem langen Ball auf die linke Seite, spielte Lars Rückel zu Bußmann,, der ins untere, rechte Eck traf. Zuvor erzielten die Gäste jedoch ihr drittes Tor durch Jeroen Eshold (87.). „Es war klar, dass Albachten durch Konter gefährlich bleibt“, sagte Krüskemper,, der in Albachten einen verdienten Meister sah. „Auch wenn es natürlich schade ist, dass es hier passiert. Aber vielleicht verkaufen wir ja jetzt noch das ein oder andere Bier“, grinste er.

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