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Reiten: Turnier des ZRFV Bösensell

Dressurreiter auf dem Außenplatz

Bösensell

Für einige Dressurreiter war es ein ungewohntes Gefühl, die Mehrzahl kam mit den Bedingungen aber bestens klar: In diesem Jahr wurden beim Bösenseller Reitturnier die Dressurprüfungen auf dem Außenplatz abgehalten.

Mit der Wertnote 7,5 gewann Sarah Wilde vom ZRFV Darup-Nottuln auf Salitos die Dressurreiterprüfung der Klasse L* und damit die schwerste Prüfung beim Bösenseller Turnier. Foto: Johannes Oetz

„Wie hat Werner Bußmann früher immer gesagt? ´Wenn keinem Reiter und keinem Zuschauer etwas passiert ist, dann war es ein gutes Turnier´“, erklärte Doris Ahlbrand, stellvertretende Geschäftsführerin des RV Bösensell, in Erinnerung an den ehemaligen und viel zu früh verstorbenen Vorsitzenden. Zwei Tage Reitturnier liegen hinter dem Verein vom Helmerbach. Zwei anstrengende Tage, aber auch zwei Tage, mit denen die Vereinsmitglieder mehr als zufrieden sind.

Und auch Werner Bußmann hätte mit absoluter Sicherheit gefallen, was seine Nachfolger auf die Beine gestellt hatten. Schließlich hatte auch der ehemalige Vorsitzende immer die Jugend im Blick, mit der er herzlich und stets liebevoll umging. Und für den Nachwuchs gab es in diesem Jahr viele Prüfungen, da der Reitverein die Hobbysportler in den Mittelpunkt gestellt hatte. „Wir fanden, dass es ein wunderschönes Turnier war, denn es herrschte an beiden Tagen eine ruhige Atmosphäre. Wir hatten auch das Gefühl, dass irgendwie das ganze Dorf da war“, berichtete Doris Ahlbrand, die einmal mehr stolz auf ihre große Anzahl von Helferinnen und Helfern war.

Am zweiten Turniertag durften die Dressurreiter ihr Können zeigen. Und das taten sie coronabedingt in diesem Jahr auf dem Außenplatz. Besonders freute sich der Ausrichter darüber, dass das durch Spenden finanzierte neue Schulpony Miss Holly auf seinem ersten Turnier gleich zwei E-Dressuren gewinnen konnte: Beim Dressurreiterwettbewerb saß Leni Abeling im Sattel, die die Wertnote 7,8 erhielt. In der Einzelwertung des Mannschaftsdressurwettbewerbs freute sich auch Elena Jentschura über eine 7,8.

Überhaupt Familie Jentschura: Sie ging mit gleich drei Schulponys als Mannschaft an den Start. Mutter Ute hatte Diamond Girl gesattelt, Sohn Julius Punjabi und Tochter Elena eben Miss Holly. Das Trio wurde im Mannschaftsdressurwettbewerb Neunter.

Im Junior-Cup der TG Baumberge hatte in der Turnier-Gesamtwertung Lokalmatadorin Lisa Schulze Zumkley mit Palisa die Nase vorne. Das Duo gewann mit der Gesamtnotensumme von 15,8 (Stilspringen 8,5, Dressurreiterwettbewerb 7,3). Auf den Plätzen zwei und drei landeten ihre Vereinskameradinnen Leni Abeling auf Miss Holly mit der Gesamtnotensumme 15,5 (Springen 7,7, Dressur 7,8) und Jule Wiemann auf Antonio mit der Gesamtnotensumme 15,3 (Springen 8,2, Dressur 7,1).

Nach den Turnieren in Nienberge, Roxel und Bösensell liegt Lisa Schulze Zumkley mit Palisa in Führung vor den beiden punktgleichen Reiterinnen Greta Rönnebäumer mit Mo Jo (RV Bösensell) und Nanne Joane Lördemann mit Night Girl (RV Appelhülsen).

Die schwerste Dressurprüfung im Rahmen des Bösenseller Reitturniers hatte bereits am frühen Morgen stattgefunden. Die Dressurreiterprüfung der Klasse L* gewann Sarah Wilde vom ZRFV Darup-Nottuln. Die Reiterin erhielt für ihre Vorstellung mit Salitos die Wertnote 7,5. Den zweiten Platz teilten sich zwei Reiterinnen: Louisa-Marie Wilhelms vom RV Nottuln mit De la Louna und Katja Höfer (RV Bösensell) mit Faith erhielten beide die Wertnote 7,4.

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