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Reitturnier des RV Appelhülsen

Vorfreude auf lang vermisstes Reitsport-Großereignis

Nottuln-Appelhülsen

Große Herausforderungen sind die Verantwortlichen beim RV Appelhülsen gewohnt – nicht nur auf dem Parcours. Am Wochenende soll auf dem Gelände des RVA nicht nur die Provinzial-Reiterstandarte ausgeritten werden, zudem bewerben sich mehr als 30 Teams um die Vereinsmeisterschaften in der Dressur, im Springen und auf den Ponys. Turnierchef Christoph Bonmann freut sich nach entbehrungsreichen Monaten auf ein großes Fest des Reitsports.

Von Michael Schulte

Große Sprüngen sind am Wochenende wieder auf der Reitanlage des RV Appelhülsen gefragt. Foto: Johannes Oetz

Einen guten Turnierchef erkennt man daran, dass er kurz vor dem Event völlig entspannt und absolut zufrieden ist. „Wir liegen im Zeitplan, dürfen auf Zuschauer hoffen und erwarten ein Teilnehmerfeld, das wir uns gewünscht haben.“ Und damit spielt Christoph Bonmann vom RV Appelhülsen nicht nur auf das erhoffte Dutzend an Mannschaften an, die sich um die Provinzial-Reiter-Standarte bewerben werden. Denn auch die Westfälische Vereinsmeisterschaft in Dressur (zwölf Teams), Springen (neun) und bei den Pony-Mannschaften (elf) erfreuen sich offensichtlich großer Beliebtheit. Viele Teilnehmer bedingen auch zahlreiche Zuschauer, so dass Stimmung und Catering vor einem Höhenflug stehen. Es kann losgehen mit dem Provinzial-Reitturnier am Wochenende, von Freitag bis Sonntag auf der Anlage des RV Appelhülsen.

3G bleibt die Herausforderung

Sollten Bonmann und seine Mitstreiter vor dem ersten Ritt überhaupt Sorgen haben, dann sind dies die vermaledeiten drei „Gs“ aus der Corona-Verordnung. „Wir sind zwar draußen unterwegs, benötigen unsere Halle aber auch für vereinzelte Prüfungen und natürlich zum Abreiten.“ Und genau dort geht es halt nur genesen, geimpft oder getestet. „Ich kann nur hoffen, dass alle unsere Gäste genug Verständnis mitbringen und die Vorschriften einhalten.“ Aber auch das klingt bei Bonmann so, als rechne er eben nicht mit Widerständen.

Provinzial-Reiter-Standarte

Im Mittelpunkt der Wochenend-Aktivitäten steht natürlich der Kampf um die Provinzial-Reiter-Standarte. Freitags die L-Dressur und Mannschaftskür, am Samstag der A**-Geländeritt und Sonntag das L-Springen. In Dressur und Springen starten vier Paare pro Mannschaft, von denen die drei besten in die Wertung kommen. Im Gelände gehen ebenfalls vier Paare pro Team an den Start, aber da werden nur die zwei Besten gewertet. Acht Reiter(innen) und Pferde stehen in jeder Mannschaft, die unterschiedlich eingesetzt werden können.

Die Startreihenfolgen

Wird er auf die Chancen der eigenen Truppe angesprochen, so verweist Christoph Bonmann auf ein sehr junges Team mit wenig Erfahrung. „Wir werden sicherlich lernen, sind aber auch nicht ohne Ambitionen. Wenn alles gut läuft, können wir in der oberen Hälfte landen.“ Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Frieda Spork, die sich mit einem Bänderriss herumplagt.

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