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Fußball: Westfalenliga

Erste Pleite für GW Nottuln

Nottuln

Am fünften Spieltag hat es jetzt auch Fußball-Westfalenligist GW Nottuln erwischt: Im Heimspiel gegen den SC Westfalia Kinderhaus kassierten die Grün-Weißen eine 0:1 (0:0)-Niederlage.

Von Johannes Oetz

Felix Hesker (l.) gehörte am Sonntag zu den besten Nottulner Spielern. Der Mittelfeldakteur warf sich in viele Zweikämpfe. Hier verfolgt er den Kinderhauser Dzan-Laurin Alic. Foto: Johannes Oetz

„Kinderhaus hat einen verdienten Auswärtssieg erreicht. Wir konnten heute fast nichts von dem umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten“, zeigte sich Nottulns Trainer Yannick Gieseler nach 90 umkämpften Minuten als fairer Verlierer. Da GWN ohne Punkte blieb, rutschte das Team aus den Baumbergen in der Tabelle auf Rang fünf ab. Kinderhaus wiederum verbesserte sich auf den achten Platz.

In den ersten 45 Minuten begegneten sich die beiden Kontrahenten auf Augenhöhe, wobei der Gast nach vorne zielstrebiger wirkte. Fabian Schöne (30.) und Semih Daglar (42.) vergaben zwei Chancen für den Platzherren. Die beste Einschussmöglichkeit aber bot sich Westfalia-Stürmer Marvin Kehl, der indes am glänzend reagierenden GWN-Schlussmann Christoph Hunnewinkel scheiterte.

Nach dem Seitenwechsel verlagerte sich das Geschehen immer häufiger in die Nottulner Hälfte. Nach 53 Minuten war es dann so weit: Mit einem Distanzschuss überwand Luis Haverland den grün-weißen Keeper. Hunnewinkel – sonst die Zuverlässigkeit in Person – sah in dieser Situation nicht gut aus.

Wer jetzt ein Aufbäumen des Gastgebers erwartet hatte, sah sich getäuscht. Im letzten Drittel waren die Grün-Weißen einfach nicht konsequent genug. Beispiel gefällig? In Minute 70 spielte Christian Messing seinen Stürmer Tim Bröcking im Strafraum frei. Doch anstatt dieser sofort abzog, schlug er einen Haken. Und dann noch einen. Und noch einen . . . Chance vertan.

Ganz anders die Westfalia. Nach blitzschnellem Umschaltspiel ging es immer wieder zielstrebig in den Nottulner Sechzehner, wo Hunnewinkel mit einigen tollen Paraden einen höheren Rückstand verhinderte.

So ging es in die Nachspielzeit. Die Grün-Weißen packten jetzt die Brechstange aus. Wieder war es Nottulns Messing, der den letzten Angriff einleitete und auf Felix Hesker ablegte. Dem ansonsten technisch sehr versierten Spieler rutschte das Spielgerät über den Schlappen und flog weit am Tor vorbei. Das war´s! Einen Treffer hatten die Nottulner an diesem Tag aber auch nicht verdient.

GWN: Hunnewinkel – Toka, Wenning (85. Scholdei), Kreuz, Böckmann – Schöne, Hesker – Leifken (55. Gerick), Messing, Daglar – Bröcking

Tor: 0:1 Haverland (53.)

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