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Fußball: Kreisliga A

GW Nottuln 2 mit toller Teamleistung

Nottuln/Appelhülsen

Während GW Nottuln 2 eine gute Leistung beim Heimsieg über Darfeld zeigte, enttäuschte Arminia Appelhülsen in Buldern.

Glanzparade von Nottulns Keeper Marc Wenning-Künne (r.) gegen Phil Albring: Der Schlussmann der ersten Mannschaft verhinderte in der Anfangsphase einen möglichen Rückstand. Foto: Johannes Oetz

Die Zweitvertretung von GW Nottuln ist gut drauf: Im Heimspiel setzte sich die Mannschaft von Trainer Mahmoud Abdul-Latif verdient mit 2:1 (2:0) gegen den Tabellenfünften Turo Darfeld durch. Nach sechs Spielen ohne Niederlage bleiben die Grün-Weißen zwar Sechster, der Rückstand auf Turo beträgt aber nur noch einen Punkt.

Früh in der Partie stand Nottulns Aushilfstorhüter Marc Wenning-Künne im Mittelpunkt, als er in einer 1-gegen-1-Situation gegen Phil Albring parieren konnte. Wenig später klärte sein Gegenüber Jan-Simon Wilmer gegen Dennis Paul, gegen den Nachschuss von Lasse Wagner hatte er aber keine Abwehrchance (5.). Der Treffer gab den Grün-Weißen die nötige Sicherheit, die sich Abdul-Latif so sehr gewünscht hatte. „Ich hatte eine schlaflose Nacht, denn Patrick Schulz und Aaron Höing meldeten sich am Samstag kurzfristig krank. Damit gingen mir die Defensivspieler aus und ich musste mit sieben Offensiven beginnen“, erklärte Nottulns Übungsleiter. Die Grün-Weißen machten es aber glänzend. Sie überließen den Gästen den Ball und attackierten erst im letzten Drittel. „Die Jungs haben richtig gut gegen den Ball gearbeitet. Sie haben eine tolle Teamleistung gezeigt“, lobte Abdul-Latif. Mit dem Pausenpfiff erhöhten die Platzherren auf 2:0: Timon Sprenger steckte auf Dennis Paul durch, der eiskalt verwandelte.

Nach dem Wiederanpfiff hatten die Darfelder zwar weiterhin häufiger das Spielgerät, die besseren Chancen aber gab es für die Nottulner. „Wir hätten den Deckel früher draufmachen müssen. Dennis Paul, Linus Sonneborn, Timon Sprenger und Tom Overmann hätten den dritten Treffer erzielen müssen“, so der GWN-Coach. Doch da hinten gut gearbeitet wurde, kam der Anschlusstreffer für die Darfelder in der Nachspielzeit durch Dmytro Petkevych zu spät.

Appelhülsen fehlt die nötige Reife

Ungünstig – so kann man die Zeitpunkte der Gegentreffer, die sich Arminia Appelhülsen beim 1:2 (0:2) gegen Adler Buldern gefangen hat, wohl am besten beschreiben. Unglücklich fielen die Tore obendrein. In der ersten Minute landete der Ball nach einem verunglückten Befreiungsschlag beim Gegner und im Anschluss durch Leon Klasen zum 0:1 im Kasten. Mit dem Halbzeitpfiff kassierten die Appelhülsener das 0:2: Nach einer eigenen Ecke setzte Buldern zum Konter an, wurde jedoch durch ein Foul gestoppt. Der fällige Freistoß von Nils Humberg aus 16 Metern saß. „Das war bezeichnend für unser Spiel. Wir haben viele leichte Fehler gemacht und unnötige Fouls begangen“, sah Trainer Marcus Thies ein Team, das seiner Ansicht nach nicht reif genug war. Hinzu kam, dass die Gäste ihre Möglichkeiten in Form von Marvin Gerson, Timo Schwabe und Patrik Schölling vor allem in der ersten Halbzeit nicht nutzten. Erst in der fünften Minute der Nachspielzeit gelang Benedikt Tendahl der Anschlusstreffer – einfach ein ungünstiger Zeitpunkt.

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