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Handball: Frauen-Münsterlandliga

GW Nottuln beginnt das neue Jahr mit Heimsieg

Nottuln

Mit einem Sieg sind die Handballerinnen von GW Nottuln nach der Winterpause gestartet. Besonders der neue Trainer, Benedikt Hofbauer, freute sich natürlich über den gelungenen Einstand.

Von Johannes Oetz

Lea Kullmann ist hier zur Stelle und erzielt eines ihrer sechs Tore. Foto: Johannes Oetz

„Natürlich ist es schön, wenn man als neuer Trainer mit einem Sieg startet. Noch besser ist jedoch, dass wir heute zwei wichtige Punkte geholt haben“, erklärte Benedikt Hofbauer. Der neue Coach der Handballerinnen von GW Nottuln feierte am Sonntagabend mit seinem Team gegen den Vorletzten TuS Recke einen 19:16 (10:6)-Heimsieg und rückte damit den Plätzen im gesicherten Mittelfeld näher. „Jetzt wollen wir nächste Woche unser Heimspiel gegen Coesfeld gewinnen. Damit könnten wir den heutigen Sieg vergolden“, sagte Hofbauer.

Der Erfolg über den TuS Recke war indes ein hartes Stück Arbeit. Die Nottulnerinnen, bei denen überraschend Sabrina Welp ihr Comeback am Kreis gab, liefen zunächst ständig einem Rückstand hinterher, ehe sie sich mit einem 4:0-Lauf kurz vor der Pause von 6:6 auf 10:6 absetzen konnten.

Nach dem Wiederanpfiff kamen die Gäste besser aus der Kabine und verkürzten in der 39. Minute auf 12:11. Dank einer starken Lea Kullmann und einer einmal mehr erstklassigen Torhüterin Nicole Fuhrmann gelang es den Gastgeberinnen jedoch, alsbald das Zepter wieder in die Hand zu nehmen. Zudem coachte Hofbauer sein Team lautstark und nahm in den richtigen Momenten ein Team-Time-Out. So gelang es den Grün-Weißen nach 52 Minuten, sich wieder auf drei Tore abzusetzen (18:15) und den Vorsprung ins Ziel zu bringen.

„Wir haben heute richtig gut in der Abwehr gearbeitet, die Mädels haben toll gekämpft. 16 Gegentore sind ein Beleg dafür. Nur 19 erzielte Tore zeigen aber gleichzeitig, dass wir hier noch Nachholbedarf haben“, so Hofbauer, der in diesem Atemzug seine Torhüterin lobte: „Nicole Fuhrmann hat hinten immer wieder das rausgeholt, was wir vorne verballert haben.“

Tore: Lea Kullmann (6), Leandra Rohkemper (3), Sabrina Welp (3), Marina Rotermund (3/1), Kim Frie (2), Maxima Faltmann (1) und Anna Koch (1).

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