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Handball: Frauen Landesliga

GW Nottuln bringt Vorsprung über die Zeit

Nottuln

Am dritten Spieltag hat es endlich geklappt: Die Landesliga-Handballerinnen von GW Nottuln feierten den ersten Saisonsieg. Vor heimischem Publikum setzte sich der Aufsteiger aus den Baumbergen denkbar knapp mit 16:15 (8:6) gegen den SC Münster 08 durch. In Reihen der Grün-Weißen überragten Marina Rotermund als treffsichere Siebenmeterschützin und Torhüterin Nicole Fuhrmann.

Johannes Oetz

Nerven wie Drahtseile: Nottulns Marina Rotermund trat sechs Mal zum Siebenmeter an und traf sechs Mal. Foto: Johannes Oetz

Kurz nach dem Abpfiff flossen sogar ein paar Tränen: Dank einer kämpferischen Topleistung – vor allem in den letzten Spielminuten – setzten sich die Landesliga-Handballerinnen von GW Nottuln in der Sporthalle am Wellenfreibad mit 16:15 (8:6) gegen den SC Münster 08 durch. Es war der erste Sieg des grün-weißen Aufsteigers am dritten Spieltag.

„Es war ein Arbeitssieg, der bis zum Schluss auf der Kippe stand“, berichtete Nottulns Spielerin Meike Eckhardt, die verletzt zuschauen musste und daher das Coachen übernommen hatte. Sie zitterte mit ihren Mitspielerinnen, die in Unterzahl den Ein-Tore-Vorsprung in den letzten 60 Sekunden verteidigen und zum Lohn anschließend richtig ausgelassen feiern durften.

Die Grün-Weißen kamen gut in die Partie und führten schnell mit 2:0. Die Spielzüge wurden konzentriert vorgetragen und waren zumeist von Erfolg gekrönt. Im Tor konnten sich die Gastgeberinnen zudem auf ihre Schlussfrau Nadine Fuhrmann verlassen, die viele Bälle entschärfte.

Nach zehn Minuten schlichen sich indes Fehler bei den Nottulnerinnen ein, sodass 08 auf 5:6 verkürzen konnte. Nach einem Time-Out wurde es wieder besser. Nach 30 Minuten führten die GWN-Damen mit 8:6.

Nach dem Wiederanpfiff kamen die Münsteranerinnen besser aus der Kabine und glichen bei 12:12 (44.) aus. Fuhrmann & Co. steigerten sich nun aber wieder und erkämpften sich kurz vor dem Abpfiff eine knappe Führung. Das Ende ist bekannt. – Tore: Marina Rotermund (10/6), Sabrina Welp (2), Maxima Faltmann, Kim Frie, Anne Böcking, Sanja Nieborg (je 1).

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