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Fußball: Frauen-Landesliga 3

GW Nottuln effizient gegen Aufsteiger Aasee

Nottuln

Das Spiel war keine Augenweide, brachte den Gastgeberinnen aber drei Punkte: Mit 1:0 gewann GW Nottuln gegen Aufsteiger BW Aasee, der schon Ibbenbüren 2 und Emsdetten besiegt hatte.

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Denise Waltering (l.) erzielte das goldene Tor für den Aufsteiger. Foto: Johannes Oetz

Magere Fußballkost bekamen die Zuschauer am Sonntagnachmittag im Baumberge-Stadion serviert. Immerhin stimmte das Ergebnis: Mit 1:0 (0:0) siegten die Landesliga-Fußballerinnen von GW Nottuln gegen Aufsteiger BW Aasee. Ein Ergebnis, das GWN-Coach Anna Donner und Co-Trainer Matthias Feitscher sicherlich vor Anpfiff schon unterschrieben hätten. Immerhin hatten die Blau-Weißen schon Arminia Ibbenbüren 2, bis Sonntag Tabellenführer, und Westfalenliga-Absteiger Borussia Emsdetten geschlagen.

Tatsächlich präsentierten sich die Gäste aus Münster als starker Kontrahent der Grün-Weißen. „Aasee war erstaunlich gut, die Mannschaft hat nicht viel zugelassen“, so Feitscher, der auch von BWA-Keeperin Catherina Dos Santos Carlos beeindruckt war, die alles gehalten habe, was auf ihr Tor kam.

Vielmehr fast alles: Denn Nottulns Co-Trainer hatte sich in dieser auf beiden Seiten chancenarmen Partie längst mit einem torlosen Remis abgefunden, als Denise Waltering nach einem zunächst von BWA geklärten Eckstoß den Ball mit der Brust annahm und volley im Aasee-Tor versenkte (79.). „Das war Instinkt“, so Feitscher. Denn eigentlich steht Kopfball-Spezialistin Waltering bei eigenen Eckbällen in vorderster Reihe. Diesmal jedoch hatte sie sich in den Rückraum zurückgezogen, und genau dahin wehrten die Blau-Weißen dann auch den Ball ab.

Vor der Pause war die Nottulnerin schon zwei Mal zum Abschluss gekommen, doch ihr Schuss ging am BWA-Gehäuse vorbei (10.) und ihr Kopfball wurde noch auf der Torlinie geklärt (16.). Danach waren die Münsteranerinnen besser ins Spiel gekommen, kamen aber nicht zu zwingenden Torchancen.

Anders als die Grün-Weißen, die von ihren wenigen Möglichkeiten eine nutzten. Feitscher: „So ein Spiel muss man auch mal gewinnen.“

Durch diesen Dreier sind die Nottulnerinnen auf Platz zwei vorgerückt. Sie haben allerdings auch schon zwei Spiele mehr absolviert als der neue Tabellendritte Ibbenbüren 2 (hatte spielfrei) und auch als Spitzenreiter Union Wessum, der alle seine fünf Partien gewonnen hat. Am kommenden Wochenende haben die GWN-Frauen spielfrei.

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