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Fußball: Kreispokal Ahaus/Coesfeld / Westfalenliga

GW Nottuln empfängt megastarken Lüner SV

Nottuln

GW Nottuln ist mit einem 4:1 beim A-Ligisten Billerbeck ins Achtelfinale des Kreispokals Ahaus/Coesfeld eingezogen. In der Liga empfangen die Grün-Weißen nun den Lüner SV – eine Mannschaft, deren erste Auftritte GWN-Coach Westers sehr beeindruckt haben . . .

Friedrich „Percy“ Schultewolter (M.) ist einer der wenigen Spieler, auf die GWN-Trainer Westers gegen Lünen verzichten muss. Foto: Christian Besse

Die Westfalenliga-Fußballer von GW Nottuln sind am Donnerstagabend mit einem souveränen 4:1 (3:1) beim A-Ligisten DJK/VfL Billerbeck ins Achtelfinale des Kreispokals Ahaus/Coesfeld eingezogen. In der Liga empfangen die Grün-Weißen am Sonntag um 15 Uhr den Lüner SV.

Eine leichte Aufgabe sei die Partie in Billerbeck nicht gewesen, so GWN-Trainer Roland Westers: „Das war schon ein guter Gegner.“ Und: „Er hatte auch extreme Unterstützung von außen. Die Anhänger haben gut Rabatz gemacht, da war eine wunderbare Stimmung.“

Christian Messing brachte die Gäste in der 21. Minute mit einem Distanzschuss unter die Latte in Führung. André Kreuz legte per Kopfball nach einer Ecke von Dickens Toka nach (38.). Fünf Minuten später verkürzte Billerbecks Diyar Özden nach einem Konter auf 2:1 aus Sicht der Gäste. Toka lieferte dann eine Kopie des 1:0, fast von der gleichen Position aus, wieder unter die Latte – „nur eben per Freistoß und nicht aus dem Spiel heraus“, so Westers (45.+3). Nach der Pause ließen Semih Daglar (61.) und Josse Gerick (65.) zwei Hundertprozentige liegen, bevor Daglar dann doch noch zum 4:1 traf (72.).

Im Achtelfinale tritt die Westers-Elf am 6. Oktober (Donnerstag) beim Bezirksligisten Vorwärts Epe an.

Ligagegner Lüner SV, der am Sonntag seine Visitenkarte im Baumberge-Stadion abgibt, hat sich für Westers an den ersten beiden Spieltagen in eine Mitfavoriten-Rolle geschossen. Zwei Partien, zwei Siege – das alleine hat nicht unbedingt viel zu sagen. Was den Nottulner Coach aber überrascht und sehr beeindruckt hat, war der 6:1-Sieg des LSV am ersten Spieltag auswärts bei Preußen Espelkamp. Diese hatte Roland Westers im WN-Interview vor dem Saisonstart als den Top-Favoriten auf Meisterschaft und Aufstieg genannt. Das 2:0 der Lüner gegen Borussia Emsdetten, Ex-Verein des Nottulner Trainers, bestätigte nur dessen Neueinschätzung des LSV: „Die Mannschaft wird mit Sicherheit am Ende unter den ersten Drei stehen.“

Ein biblisches Wunder sind die auf den ersten Blick auch für Westers überraschend starken Auftritte des kommenden Gegners allerdings nicht. 15 Neuzugänge habe Lünen verpflichtet, die meisten aus Ligen oberhalb der Verbandsebene, weiß der GWN-Trainer. Unter ihnen ein ganz prominenter Name: Marcel Reichwein, ehemaliger Profi, der schon für Jahn Regensburg und Preußen Münster in der 3. Liga gespielt hat.

Bei den Gastgebern, die vor dem ersten Heimspiel dieser Saison stehen, ist die Personaldecke am Sonntag beruhigend lang. Neben dem langzeitverletzten Mirko Schinke muss Westers nur auf die privat verhinderten Finn Köhler und „Percy“ Schultewolter verzichten.

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