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Handball: Kreisliga

GW Nottuln: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“

Nottuln

GW Nottuln grüßt von der Tabellenspitze. Dennoch gibt es für Trainer Stefan Göcke noch einiges zu verbessern. Unter dem Strich sieht er jedoch mehr Licht als Schatten.

Von Klaus Schulte

Mehr Licht als Schatten sahen Stefan Göcke (l.) und Co-Trainer Benno Frye in der Hinrunde der Grün-Weißen. Foto: Klaus Schulte

Stefan Göcke ist ein kritischer Geist. Trotz der 12:4 Punkte und des Spitzenplatzes in der Kreisliga ist dem Trainer von GW Nottuln nicht entgangen, dass „nicht alles Gold ist, was glänzt“. Manche Spiele hätten früher entschieden werden müssen. Und die Niederlage beim TV Vreden sei unnötig gewesen.

„Wie sich die Mannschaft in den letzten drei Spielen gezeigt hat, hätte ich sie mir immer gewünscht“, spart er aber auch nicht mit Lob. Dabei spielt Göcke auf die Tatsache an, dass sich die Grün-Weißen gegen Ahaus (Hin- und Rückspiel) und beim Derby gegen Havixbeck 2 von ihrer besten Seite gezeigt hatten. „Allerdings musste ich die Truppe nach dem glanzlosen Sieg gegen Adler Münster erst richtig wachrütteln“, erinnert er sich.

Großen Dank richtete Nottulns Trainer an seinen Betreuer und Co, Benno Frye. Dieser hatte ihn während seiner Erkrankung mehrere Wochen vertreten. In Fryes „Amtszeit“ fielen Siege in Burgsteinfurt und Stadtlohn. Nur beim TV Vreden gab es eine Niederlage. „Die Mannschaft war über viele Wochen ersatzgeschwächt und ist auch heute noch nicht komplett“, macht Stefan Göcke seinem Co-Trainer ein dickes Kompliment. Zum Glück konnten mit Dominik Peter und Joseph Allendorf zwei GWN-Ehemalige den Nottunern gelegentlich aushelfen.

Besonders freut sich Stefan Göcke über das gelungene Comeback des bis dahin lange verletzten Carsten Weitkamp. „Mit ihm haben wir wieder den nötigen Halt in der Abwehr. Wenn er dann auch im Angriff zu alter Form zurück findet, ist mir für die Rückrunde nicht bange.“

Das Erreichen der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga ist Göckes erklärtes Ziel. „Ich lege Wert Wert auf regelmäßige Trainingsbeteiligung“, stellt er klar. „Was das ausmacht, konnten wir beispielsweise an den Leistungssteigerungen von Jörg Ruhnke und Christoph Bolle ablesen.“

Allerdings wird der Nottulner Trainer einige Zeit auf Lennart Determann (Studium) verzichten müssen. Dafür kehrt mit Maximilian Halm demnächst ein wertvoller Rückraumspieler in den Kader des Tabellenführers zurück.

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