1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. GW Nottuln freut sich auf Freunde aus Hiltrup

  8. >

Fußball: Westfalenliga

GW Nottuln freut sich auf Freunde aus Hiltrup

Nottuln

Es gibt Fußballspiele, da kommen beim langjährigen und eingefleischten Fan viele Erinnerungen hoch. Um eine solche Partie handelt es sich etwa, wenn sich Westfalenligist GW Nottuln und der TuS Hiltrup gegenüberstehen.

Johannes Oetz

Das waren noch Zeiten: Yannick Gieseler (r.) im Trikot des TuS Hiltrup. Mit in der mutigen Mauer stehen der ehemalige Nottulner Peter Stöpel (l.) und Sven Kleine Wilke Foto: Wilfried Hiegemann

Es gibt Fußballspiele, da kommen beim langjährigen und eingefleischten Fan viele Erinnerungen hoch. Um eine solche Partie handelt es sich etwa, wenn sich Westfalenligist GW Nottuln und der TuS Hiltrup gegenüberstehen. Unzählige enge Matches kennzeichnen die Aufeinandertreffen in den letzten Jahrzehnten. Am Sonntag ist es mal wieder so weit: Um 15 Uhr empfangen die Grün-Weißen im Baumberge-Stadion die Mannschaft vom Osttor.

Für zwei Nottulner ist diese Begegnung aber noch mehr als für alle anderen etwas ganz besonderes: Spieler Oliver Leifken und Trainer Yannick Gieseler. „Ich bin gemeinsam mit Peter Stöpel, Tim Schulz und Trainer Rainer Leifken in der Saison 2009/10 zum TuS gewechselt. Ich war damals Rechtsaußen, Yannick Gieseler Sechser und Innenverteidiger“, erinnert sich Oliver Leifken an die Zeit am Osttor. Das Stadion habe ihm immer gut gefallen. Und die Fans mochte er auch. „Wobei es beim TuS auch immer einige gab, die ganz schön laut werden konnten. Aber das sind halt die Emotionen.“

Das hat Gieseler noch länger erlebt, denn er lief für die Hiltruper von 2008 bis 2012 auf. „Die Zeit beim TuS ist für mich aus menschlicher Sicht bis heute etwas ganz Besonders. Meine bis heute besten Freunde habe ich damals in den TuS-Mannschaften kennengelernt. Oliver Logermann etwa, der Patenonkel meines Sohnes ist, oder Patrick Günner und Julian Seeger und noch viele mehr. Wir haben heute noch einen Kegelclub, der sich alle vier Wochen trifft. In Hiltrup gibt es zudem, wie in Nottuln, viele engagierte Leute im Verein. Ich denke da etwa an Rolf Neuhaus.“ Neben seiner Vergangenheit als Fußballer am Osttor verbindet Gieseler aber bis heute noch etwas anderes mit Hiltrup: „Ich bin dort Filialleiter der Volksbank Münsterland Nord.“

Am Sonntag wird die Verbundenheit mit dem Club aus dem größten Stadtteil von Münster allerdings für 90 Minuten ruhen, denn Gieseler strebt mit seinem Team den dritten Sieg im dritten Spiel an. „Das wird aber nicht leicht, denn der TuS ist mit einer Niederlage und einem Remis unglücklich gestartet und wird mit geschärften Sinnen zu uns kommen.“

Bei den Grün-Weißen fallen außerdem Josse Gerick, Georg Schrader und Clemens Donner (alle verletzt) sowie Dickens Toka (gelb-rot gesperrt) aus. Dafür kehren die Mittelfeldstrategen Daniel Feldkamp und Felix Hesker in den Kader zurück.

Startseite