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Fußball: Westfalenliga

GW Nottuln hat noch eine Rechnung offen

Nottuln

GW Nottuln bestreitet am Pfingstmontag sein letztes Saisonspiel beim FC Preußen Espelkamp. Die Gäste haben mit den Hausherren noch eine Rechnung offen.

Von Christian Besse

Er hängt sich immer voll rein: Nottulns scheidender Torhüter Christoph Hunnewinkel. Foto: Johannes Oetz

Fußball-Westfalenligist GW Nottuln bestreitet am Pfingstmontag sein letztes Saisonspiel. Kehraus ist um 15 Uhr beim FC Preußen Espelkamp, der Tabellenfünfte läuft dann beim Dritten auf.

Ob die Grün-Weißen auch nach Spieltag 34 noch auf Rang fünf stehen, entscheidet sich am Montag in Espelkamp. „Die Plätze vier bis sieben sind noch im Bereich des Möglichen“, sagt GWN-Trainer Roland Westers.

Wobei nicht wenig dafür spricht, dass am Ende doch (nur) vier Teams über den Grün-Weißen stehen: Der aktuelle Vierte Rödinghausen empfängt den Vorletzten und seit langem als Absteiger feststehenden TuS Tengern. Dem Sechsten Erkenschwick – zwei Punkte weniger als GWN – steht gegen den Achten Mesum ein Duell auf Augenhöhe bevor. Und der Siebte Hiltrup muss in Gievenbeck ran – beim Vizemeister.

Auf der anderen Seite, so Westers: „Die letzte Partie in Espelkamp wird nicht ausschlaggebend dafür sein, ob wir eine gute Saison gespielt haben oder nicht.“ Auf jeden Fall wollen sich die Grün-Weißen mit einer ordentlichen Leistung und möglichst drei Punkten aus der Saison verabschieden, nachdem sie am vergangenen Sonntag bereits die Titelträume der Gievenbecker mit einem 1:1 endgültig zunichtegemacht haben.

Eine weitere Motivationsspritze: Die Westers-Elf hat mit den Gastgebern noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel führten die Nottulner im heimischen Baumberge-Stadion zur Pause nach einem Treffer von Dickens Toka mit 1:0. Espelkamp hatte in der Nachspielzeit von Hälfte eins die Möglichkeit zum Ausgleich durch einen umstrittenen Foulelfmeter nicht nutzen können. Nach Wiederanpfiff brachen jedoch alle Dämme. „Mit ganz, ganz dummen Ballverlusten“, erinnert sich Roland Westers noch heute, „haben wir Espelkamp zu Gegentreffern eingeladen.“ Als höflicher Gast nahmen die Preußen die Einladungen auch an, nach einem lupenreinen Hattrick von Markus Esko verließen sie nach den 90 Minuten das Feld als Sieger.

Das soll sich am Pfingstmontag nicht wiederholen – weder die Niederlage der Nottulner noch der Auftritt der Grün-Weißen in der zweiten Halbzeit. Nicht dabei sein werden der verletzte Daniel Feldkamp und der privat verhinderte Semih Daglar. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Oliver Leifken und Christian Messing – beide sind angeschlagen.

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