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Fußball: Kreispokal

GW Nottuln möchte ins Viertelfinale

Nottuln

Das wird kein Sonntagsspaziergang am Mittwochabend: Fußball-Westfalenligist GW Nottuln tritt im Achtelfinale des Kreispokals in Stadtlohn an. Der SuS spielt zwar „nur“ in der Bezirksliga, der Aufstieg in die Landesliga ist in dieser Saison indes sehr wahrscheinlich.

Von Johannes Oetz

Stehen in Stadtlohn nicht zur Verfügung: Dickens Toka (r.) und Max Wenning (hinten). Foto: Johannes Oetz

Keine Frage: Dieser 4:1-Auswärtssieg am letzten Spieltag in Tengern war enorm wichtig. Nach drei sieglosen Partien konnte Fußball-Westfalenligist GW Nottuln damit den Negativlauf beenden. Doch ehe die Grün-Weißen das nächste Punktspiel am kommenden Sonntag gegen den SC Herford angehen können, sind sie im Kreispokal gefordert. Am Mittwoch (13. Oktober) um 20 Uhr treten die Schützlinge von Trainer Yannick Gieseler im Achtelfinale beim SuS Stadtlohn an.

Für Nottulns Coach ist der Spitzenreiter der Bezirksliga allerdings in der falschen Spielklasse unterwegs: „Ich kenne den SuS ja noch aus meiner Billerbecker Zeit. Stadtlohn hat ganz klar Landesliga-Format.“ Das unterstrich das Team aus dem Kreis Borken erst wieder am zurückliegenden Spieltag: Obwohl der SuS schon nach 13 Minuten durch einen Platzverweis gegen den SV Gescher in Unterzahl geriet, fuhr der Primus einen ungefährdeten 1:0-Sieg ein.

„Die Stadtlohner haben früher ja immer wieder große Namen in den Reihen gehabt. Doch inzwischen setzen sie auf die eigene Jugend, die sehr gut ausgebildet ist“, weiß Gieseler. Bis vor wenigen Jahren spielte die A-Jugend noch in der Westfalenliga, inzwischen ist sie in der Landesliga unterwegs.

Dennoch hofft Nottulns Coach, dass seine Truppe ins Viertelfinale gegen den Sieger der Partie TSG Dülmen gegen Union Lüdinghausen am 20. November einziehen wird. „Die Pokalgeschichte von GW Nottuln in den letzten Jahren ist ja nicht gerade von Glanz und Gloria geprägt gewesen. Auch wenn ich auf einigen Positionen rotieren muss, möchten wir schon die nächste Runde erreichen.“

Da sich Max Wenning und Dickens Toka im Urlaub befinden, Mirko Schinke und Georg Schrader immer noch verletzt sind und Henning Klaus sowie wahrscheinlich auch Semih Daglar aus beruflichen Gründen fehlen werden, hat er Tom Overmann und Lennart van Deenen aus der zweiten Mannschaft nachnominiert.

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