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Fußball: Kreispokal Ahaus/Coesfeld

GW Nottuln nach Sieg in Stadtlohn im Viertelfinale

Nottuln

Westfalenligist GW Nottuln ist mit einem 3:0 bei SuS Stadtlohn ins Viertelfinale eingezogen. Dabei war das Team nach der Trennung von Yannick Gieseler zusätzlich motiviert. Der Grund: Falsche Gerüchte.

Von Christian Besse

Christian Messing (l.) Foto: Johannes Oetz

Fußball-Westfalenligist GW Nottuln ist am Mittwochabend mit einem glatten 3:0 (3:0)-Sieg bei SuS Stadtlohn, dem Spitzenreiter der Bezirksliga 11, ins Viertelfinale des Kreispokals Ahaus/Coesfeld eingezogen. Dort laufen die Grün-Weißen am 20. November bei der TSG Dülmen auf. Die Tiberstädter sind, wie Stadtlohn, aktuell ebenfalls Bezirksliga-Erster (Staffel 14) und kamen kampflos in die nächste Runde, weil Union Lüdinghausen die Partie in Dülmen aufgrund Personalmangels abgesagt hatte.

Nottulns Teammanager Dirk Nottebaum, der die Grün-Weißen nach der Trennung von Yannick Gieseler (WN berichteten) am Mittwochabend selbst coachte und ab kommenden Wochenende gemeinsam mit Roland Westers betreuen wird, war mit der Partie – abgesehen von einer kleinen Schwächephase in Hälfte eins – sehr zufrieden. Die Trennung vom bisherigen Coach nur 24 Stunden zuvor habe die Mannschaft nicht runtergezogen – im Gegenteil, so Nottebaum.

Nach der Entlassung von Gieseler sei der Mannschaft über „Mund-zu-Mund-Propaganda“ unterstellt worden, sie habe diesen Schritt gegenüber der Vereinsführung gefordert. Was aber aber überhaupt nicht der Fall gewesen sei, betonte der Teammanager. Es sei eine Entscheidung allein der Verantwortlichen gewesen. „Die Leute sollten nicht alles glauben, was man sich so erzählt“, so Nottebaum.

Die falschen Gerüchte hätten das Team in Stadtlohn zusätzlich motiviert. Sie hätte mit ihrem Auftreten dort bewiesen, dass sie einen „super Charakter“ hat.

Semih Daglar brachte die Gäste nach Vorarbeit von Jens Böckmann und Felix Heske in der 22. Minute in Führung. Danach hatte der Favorit einen kleinen Durchhänger und Glück, als ein Schuss der Hausherren die Latte streifte.

Doch die Grün-Weißen nahmen das Heft schnell wieder in die Hand. Einen Angriff über Josse Gerick und Fabian Schöne schloss Christian Messing mit einem sehenswerten Schuss ins linke untere Eck ab (40.). Kurz darauf, mit der letzten Aktion vor dem Halbzeitpfiff, sorgte André Kreuz nach einer Flanke von Daniel Feldkamp mit einer Direktabnahme für die Vorentscheidung (45.+2).

Nach dem Seitenwechsel wurden die Torgelegenheiten seltener. Der Westfalenligist hielt die Partie mit den weitaus höheren Spielanteilen aber unter Kontrolle. „Der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet“, sollte Nottebaum später sagen.

Am Sonntag um 15 Uhr muss Nottuln, dann erstmals geleitet vom Trainerduo Westers/Nottebaum, wieder in der Liga ran. Ab 15 Uhr gastiert der SC Herford im Baumberge-Stadion.

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