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Fußball: Westfalenliga

GW Nottuln spielt bei SuS Neuenkirchen

Nottuln

GW Nottuln gastiert am Donnerstag (14. April) bei SuS Neuenkirchen. Die Grün-Weißen sind klarer Favorit.

Von Christian Besse

Christian Messing war im Hinspiel gegen Neuenkirchen und auch zuletzt gegen Theesen in überragender Form. Foto: Johannes Oetz

Ob Westfalenligist GWN versucht hätte, Gegner Neuenkirchen, Staffelleiter und Schiedsrichter davon zu überzeugen, gemeinsam erst zur Nachspielzeit einzulaufen, um allen die nach den Erfahrungen der letzten Wochen ergebnistechnisch meist irrelevanten ersten eineinhalb Stunden zu ersparen? Nottulns Trainer reagiert mit Humor auf die zugegebenermaßen etwas provokante Frage: „Wir wollen gucken, dass wir 90 Minuten die Null halten, und dann versuchen, vorne das Tor zu machen . . .“, sagt Roland Westers.

Im Ernst gesprochen, seien die Nachspielzeit-Treffer der Grün-Weißen der vergangenen Spieltage „schon extrem“. Wobei diese Erfolgsmomente auf den letzten Metern auch ihr Positives hätten. Der Glaube an einen entscheidenden Treffer auch kurz vor dem Schlusspfiff werde dadurch gestärkt. Gastgeber SuS Neuenkirchen, der GWN am heutigen Donnerstag für 19 Uhr zum Nachholspiel lädt, habe in den vergangenen Wochen die umgekehrte Erfahrung gemacht: „Die haben in den in den letzten Spielminuten viele Punkte liegenlassen.“

Acht Partien in Folge hat SuS nun nicht mehr gepunktet, inzwischen ist das Team Drittletzter. Das Hinspiel in Nottuln verloren die Neuenkirchener mit 1:4. „Das war eine unsere besten Leistungen bisher“, erinnert sich Westers. „Christian Messing hat damals überragend gespielt und auch letzten Sonntag gegen Theesen richtig aufgedreht.“

Ohne Frage sind die Grün-Weißen auch heute wieder klarer Favorit, obschon Westers und Co-Trainer Dirk Nottebaum auf einige Spieler verzichten müssen. Daniel Feldkamp fällt weiterhin aus, ebenso fehlen werden heute Tim Bröcking, Mirko Schinke, Sebastian Schöne und Georg Schrader. Die Einsätze von Fabian Schöne und Dickens Toka sind fraglich. Falls er fit ist, könnte andererseits Friedrich Schultewolter sein Comeback feiern.

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