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Fußball: Westfalenliga

GW Nottuln startet in Mesum in die Saison

Nottuln

Schaut man auf Ergebnisse und Abschlusstabelle der vergangenen Saison, könnte man die Partie zwischen dem SV Mesum und GW Nottuln am Freitag (19. August) als klassisches Duell auf Augenhöhe einordnen. Das sieht GWN-Trainer Roland Westers ganz anders.

-chrb-

Henning Klaus (l.) ist aus dem Urlaub zurückgekehrt, aber noch angeschlagen. Foto: Christian Besse

(Fast) eine Woche verspätet starten die Fußballer von GW Nottuln am heutigen Freitag in die Westfalenliga-Saison. Die Partie beim SV Mesum wurde auf den heutigen Freitag vorgezogen, Anpfiff ist um 19 Uhr.

Eigentlich hätte das Heimspiel gegen Aufsteiger IG Bönen, am vergangenen Sonntag eingeplant, die Spielzeit auch für die Grün-Weißen einleiten sollen, doch der Verein aus dem Kreis Unna hat seine Mannschaft mangels Sponsor, wie berichtet, zurückgezogen.

So hatte das Team von Roland Westers fast zwei Wochen Spielpause nach der 2:7-Niederlage im Verbandspokal ausgerechnet beim Ligakonkurrenten Erkenschwick. Ob das ein Nach- oder ein Vorteil sei? „Das kann ich nach dem Spiel in Mesum beantworten“, so die nüchterne Antwort des Nottulner Coaches. Allerdings: „Wir hatten jetzt zwei Wochen Zeit, um Urlaubsrückstände aufzuholen und taktisch noch einmal Schwerpunkte setzen.“

Nähme man den Abschluss der vergangenen Spielzeit als Maßstab, könnte man vor der Partie beim SVM von dem klassischen Duell auf Augenhöhe sprechen. Die Teams landeten auf den Plätzen fünf (GWN) und sechs, nur ein Pünktchen trennte sie nach 34 Spieltagen.

Dabei gewannen die Grün-Weißen beide direkten Duelle – daheim mit 5:4 nach einer 4:0-Führung zur Pause, in Mesum mit 3:2 nach einem 3:0-Vorsprung nach 45 Minuten. „Würden wir auch jetzt wieder nach einer klaren Führung am Ende noch knapp gewinnen, würde ich das sofort unterschreiben“, sagt Roland Westers.

Der Grund: Der Coach sieht sein Team klar in der Außenseiterrolle. Der Maßstab von 21/22 sei eben keiner mehr. Für den GWN-Trainer ist Mesum, wie er noch vor wenigen Tagen im WN-Interview sagte, einer der drei stärksten Konkurrenten von Top-Favorit Espelkamp. „Die Mesumer haben sich sehr gut verstärkt – sowohl was Talent, als auch was Erfahrung angeht“, ergänzt er nun.

Personell hat sich die Situation bei den Grün-Weißen gegenüber dem Pokalspiel in Erkenschwick etwas gebessert. Zu den Urlaubsrückkehrern zählen Fabian Schöne, Oliver Leifken und Henning Klaus. Letzterer hat aber noch leichte Knieprobleme, sein Einsatz ist ebenso fraglich wie die der ebenfalls angeschlagenen Semih Daglar und André Kreuz.

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