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Fußball: Westfalenpokal

GW Nottuln tritt in Erkenschwick an

Nottuln

Westfalenligist GW Nottuln läuft in der ersten Runde beim Ligakonkurrenten Spvgg Erkenschwick auf. In der vergangenen Saison landete Nottuln in der Liga-Endabrechnung vor der Spielvereinigung. Die Statistiken für 2021/22 sind für GWN-Coach Westers jedoch kein Maßstab mehr.

Von Christian Besse

Die Nottulner – hier Felix Hesker (r.) im Testspiel gegen Schalkes U23 – Foto: Johannes Oetz

Westfalenligist GW Nottuln steht vor dem zweiten Pflichtspiel der neuen Saison. Am Sonntag um 15 Uhr läuft die Elf von Roland Westers in der ersten Runde des Verbandspokals beim Ligakonkurrenten Spvgg Erkenschwick auf. In der vergangenen Saison trennte sich GWN in Erkenschwick mit 1:1 von der Spielvereinigung, das Liga-Rückspiel gewannen die personell stark dezimierten Grün-Weißen mit viel Glück mit 1:0. Am Saisonende waren sie Fünfter, Erkenschwick Achter.

Die Statistiken für 2021/22 sind für GWN-Coach Westers jedoch kein Maßstab mehr: „Erkenschwick wurde bei der Trainerumfrage für die kommende Saison von jedem als Top-Favorit genannt.“ Das habe natürlich mit den starken Neuzugängen zu tun, aber auch mit zwei Ausnahmespielern, die der Spielvereinigung die Treue gehalten haben: „Finn Wortmann ist der bei weitem beste Flügelspieler in Deutschlands sechsten Ligen, Stefan Oerterer der erfolgreichste Torschütze der Westfalenliga in den letzten zehn Jahren“, weiß der Trainer der Grün-Weißen.

Sein Team geht also als Außenseiter in die Partie zweier Ligakonkurrenten, auf gar keinen Fall aber mit hängenden Köpfen: „Der Verbandspokal hat einen hohen Stellenwert. Die Liga hat immer Priorität, aber natürlich wollen wir gewinnen und in die nächste Runde kommen – nicht zuletzt, weil wir dann zuhause gegen Regionalligist RW Ahlen spielen würden.“

Personell sieht es bei den Nottulnern besser aus als bei der letzten Liga-Begegnung gegen Erkenschwick, als Spieler aus der zweiten Mannschaft und A-Junioren der ersten Mannschaft im Baumberge-Stadion aushelfen mussten. Aber dennoch nicht ideal. Urlauber, Ex-Urlauber mit Trainingsrückstand und Angeschlagene: „Wir sind nicht optimal aufgestellt“, sagt Roland Westers. So fehlen am Sonntag unter anderem André Kreuz, Oliver Leifken, Josse Gerigk, „Percy“ Schultewolter und Neuzugang Finn Köhler.

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