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Fußball: Westfalenliga

GW Nottuln verliert unglücklich beim TuS Hiltrup

Nottuln

Die zweite Liga-Niederlage am Stück kassierte GW Nottuln beim TuS Hiltrup – durch einen zweifelhaften Foulelfmeter und nach vielen vergebenen Chancen.

Von Michael Schulte

GWN-Spieler Dickens Toka (l.) beweist im Duell mit Hiltrups Nils Kisker Köpfchen. Foto: Wilfried Hiegemann

Die mitgereisten Besucher aus Nottuln konnten am Sonntag schon nicht mehr hinsehen. „Was wollen die denn noch für Chancen haben?“ Es war die Viertelstunde nach der Pause, als sich die Grün-Weißen eine Möglichkeit nach der anderen erspielten, aber keine einzige nutzen konnten. So kam es, wie es fast kommen musste. Das Westfalenliga-Derby beim TuS Hiltrup ging an die Gastgeber, denen ein schmeichelhafter Foulelfmeter zum 1:0 (0:0)-Sieg reichte.

Gelang den Nottulnern im ersten Abschnitt herzlich wenig, so trumpften sie nach dem Wechsel bemerkenswert auf. Aber Felix Hesker (drüber), Oliver Leifken (Kopfball vorbei), erneut Hesker (gehalten) und Christian Messing (vorbei) hatten wohl den Pausentee ohne Zielwasser erwischt. Allesamt Möglichkeiten zentral vor dem Tor und keine elf Meter entfernt. „Unfassbar“ war das für die Anhänger der Grün-Weißen.

Und es sollte noch schlimmer kommen, als nach einer eher harmlosen Attacke von André Kreuz gegen Hiltrups Nils Kisker der Unparteiische Mika Arlitt auf Strafstoß entschied. „Das war kein Elfer, das war ein Witz“, ereiferte sich Kreuz. Und von außen kam der Vorschlag, „dieses Geschenk doch bitte mit einem Schleifchen“ zu versehen. Hiltrups Daniel Mladenovic verwandelte sicher und hatte damit nach 59 Minuten die Entscheidung herbeigeführt.

Denn alles Anrennen, vier Wechsel und die allerletzte Großchance (Messings Schuss wird abgefälscht) halfen Nottuln nichts. Die Punkte blieben in Hiltrup. „Ich habe von uns heute keine gute Leistung gesehen. Vor der Pause durften wir froh sein, dass die Hiltruper nicht in Führung gegangen sind. Nach der Pause mussten wir einfach die Chancen nutzen, haben das aber nicht geschafft.“ Also empfahl Trainer Roland Westers sich und seinem Team der Griff an die eigene Nase. Dass die Partie allerdings durch einen höchst umstrittenen Foulelfmeter entschieden wurde, ärgerte ihn schon. „Wenn der Hiltruper Spieler schon zugibt, dass er den Elfer nicht gegeben hätte, dann sagt das doch wohl alles.“

GWN: Hunnewinkel – Celebic (46. Feldkamp), Kreuz, Schultewolter – Böckmann (89. Van Deenen), Klaus, Hesker, Schrader (46. Daglar), Toka – Leifken (73. Bröcking), Messing.

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