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Fußball: Westfalenliga

Josse Gerick von GW Nottuln kennt seine Stärken und Schwächen

Nottuln

Josse Gerick, verletzter Neuzugang des Fußball-Westfalenligisten GW Nottuln, wird den Grün-Weißen auch im Auswärtsspiel in Erkenschwick am Sonntag fehlen. Dafür stand er für ein Interview zur Verfügung.

Seine dynamische Spielweise kommt bei den Nottulner Zuschauern und seinem Trainer gut an: Josse Gerick. Foto: Johannes Oetz

Josse Gerick, verletzter Neuzugang von GW Nottuln, wird den Grün-Weißen auch im Auswärtsspiel in Erkenschwick am Sonntag fehlen. WN-Sportredakteur Johannes Oetz fragte bei dem 27 Jahre alten Studenten unter anderem nach, wie es ihm so geht.

Hallo, Herr Gerick. In der Vorwoche gegen Hiltrup konnten Sie nicht auflaufen. Was ist passiert?

Gerick: Im Spiel gegen Peckeloh habe ich mir eine Woche zuvor einen Außenbandriss im rechten Fuß zugezogen. Die Heilung macht aber gute Fortschritte. Ich hoffe, dass ich nächste Woche das Lauftraining wieder aufnehmen kann. Wenn es optimal läuft, bin ich am 26. September gegen Kinderhaus wieder dabei. Ich rechne aber eher damit, dass es eine Woche länger dauern wird.

Mit Ihrer intensiven Spielweise haben Sie sich schnell in die Herzen der Nottulner Zuschauer gespielt. Auch der Trainer scheint das zu mögen, denn Sie standen immer in der Startelf.

Gerick: Erstmal danke für die Blumen. Tatsächlich bin ich nicht als Ergänzungsspieler nach Nottuln gekommen, sondern ich wollte der Mannschaft direkt helfen. Ich bin vielleicht nicht so gut am Ball wie mancher Mitspieler, aber dafür kann ich kämpfen und laufen. Das Spiel gegen den Ball gehört sicherlich zu meinen Stärken.

Nervt es Sie eigentlich, wenn einer der „Künstler“ nach einem Ballverlust nicht direkt seinem Gegenspieler nachrennt, um den Ball zurückzuerobern?

Gerick: Nein, überhaupt nicht. Eine gute Mannschaft braucht immer verschiedene Spielertypen mit unterschiedlichen Stärken. Wenn also zum Beispiel Semih (Daglar, die Red.) vorne bei einem Dribbling den Ball verliert, dann laufe ich sehr gerne für ihn zurück und suche den Zweikampf. Ich weiß nämlich, dass Semih auch noch in der 85. Minute Körner für seine Offensivaktionen braucht. Aber davon mal ganz ab: Semih macht das defensiv immer besser!

Wie finden Sie Ihre Mannschaft eigentlich? Sind Sie gut aufgenommen worden?

Gerick: Sehr gut sogar. Der Zusammenhalt bei uns ist außergewöhnlich gut. Ich kann das beurteilen, denn ich habe schon in einigen Mannschaften gespielt.

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