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Fußball: Kreisliga A2 Münster

Jubel in Bösensell und Hohenholte

Baumberge

Während SW Havixbeck und Fortuna Schapdetten am Sonntag in der „Baumberge-Liga“ – der Kreisliga A2 Münster – Niederlagen kassierten, sorgten der SV Bösensell und GS Hohenholte für Furore.

Von Johannes Oetz

Havixbecks Jonas Hehn hatte am Sonntag einfach kein Glück und vergab zwei Großchancen. Foto: Johannes Oetz

Während SW Havixbeck und Fortuna Schapdetten am Sonntag in der „Baumberge-Liga“ – der Kreisliga A2 Münster – Niederlagen kassierten, sorgten der SV Bösensell und GS Hohenholte für Furore. Der SVB gewann bei starken Selmern, und GSH holte beim Titelfavoriten Nummer 1, Wacker Mecklenbeck, einen Punkt.

SW Havixbeck –

TuS Ascheberg  0:2

„Uns fehlt einfach das Spielglück“, haderte SWH-Trainer Markus Lindner nach der Heimniederlage. Über 90 Minuten hatte er Chancen und Spielanteile von „50 zu 50“ gesehen, doch nur der Gast erzielte zwei Tore. Pechvogel bei den Schwarz-Weißen war Jonas Hehn, der in den ersten 45 Minuten an der Latte scheiterte und in Durchgang zwei das Leder aus fünf Metern nicht im TuS-Kasten unterbrachte. Ascheberg ging in Minute 44 mit 1:0 durch Mirco Frenking in Führung und legte acht Minuten vor dem Abpfiff noch ein Tor durch Yannick Westhoff nach. „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben bis zum Ende geackert“, sagte Lindner, der unter anderem mit Robert Jusufi und Benit Krasniqi aus der Zweiten begonnen hatte.

Fortuna Schapdetten –

GW Albersloh  1:3

Keinen guten Tag hatten die Schapdettener vor eigenem Publikum erwischt und unterlagen auch nach Ansicht von SVF-Trainer Christopher Muck verdient: „Albersloh hatte etwas mehr vom Spiel und hätte schon zur Pause höher führen können.“ An der Entstehung beider Gästetreffer in Hälfte eins durch Niklas Hövelmann (23., 35.) halfen die Schapdettener allerdings ordentlich mit. Und auch beim 1:3 durch Sandro Bördemann (64.) agierte die Fortunen-Abwehr alles andere als souverän. Das zwischenzeitliche 1:2 nach einer Stunde hatte Simon Stüper auf Zuspiel von Patrick Heumann erzielt. Mehr war an diesem Tag indes nicht drin, weil auch der eingewechselte und auffällige Lars Bunge eine Kopfballchance nicht nutzen konnte.

SG Selm –

SV Bösensell  0:2

Bei den Powerfußballern aus Selm standen die Bösenseller von Beginn an tief und ließen die Gastgeber das Spiel machen. Die Selmer kamen zu drei guten Chancen nach Eckbällen, die sie jedoch nicht nutzen konnten. Aufseiten des Gastes vergab Hannes Volbracht eine gute Möglichkeit. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Oliver Mersmann vergab zunächst die beste SVB-Chance, während die SG nicht mehr in die gefährliche Zone kam. Wohl aber die Bösenseller, denn in der 81. und der 88. Minute erhielten sie zwei berechtigte Strafstöße. Beim ersten war zuvor Leonard Lohse gefoult worden, beim zweiten Thilo Farwick. Jedes Mal schnappte sich Marvin Janning die Kugel und verwandelte sicher. „Unser Plan ist aufgegangen“, freute sich Bösensells Trainer Christian Hester.

Wacker Mecklenbeck –

GS Hohenholte  2:2

Für die große Überraschung des Spieltags sorgten die Hohenholter Kicker, die beim Tabellenführer einen Punkt entführten. Dabei war der Treffer zum 2:2-Endstand durch Timo Nolte in der ersten Minute der Nachspielzeit das Eintrittsgeld alleine wert. „Das war ein wunderschöner Fallrückzieher nach einem Chip-Ball von Jeremias Lefert. Timo hat das überragend gemacht“, freute sich GSH-Trainer Lukman Atalan über das Hohenholter Tor des Monats September. „Den Mecklenbeckern steckte noch das unglückliche Pokal-Aus gegen Westfalenligist Kinderhaus in den Knochen. Der Gegner war angeknackst. Außerdem hatten wohl einige im Hinterkopf, dass es gegen uns ein Selbstläufer werden würde“, so Atalan. Nach dem 1:0 durch Jan Hoffmann (31.) schien sich dies auch zu bestätigen, doch Marvin Wesseler gelang in der 66. Minute der Ausgleich. Jannick Hagedorn brachte Mecklenbeck in der 72. Minute abermals in Führung. Atalan stellte nun auf eine Dreierkette um und erzeugte damit noch mehr Druck. Das erlösende Tor zum 2:2 fiel dann aber erst in der Nachspielzeit. „Wacker hatte drei Chancen und macht aus denen zwei Tore. Wir hatten acht oder neun Chancen und kommen zu dem gleichen Ergebnis. Insgesamt waren wir heute die bessere Mannschaft“, war der Hohenholter Coach zufrieden.

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