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Reiten: 24. Appelhülsener Dressurtage

Judith Fimpeler vom RV Appelhülsen begeistert

Appelhülsen

Im Finale des FAB Amateur-Cups im Rahmen der Appelhülsener Dressurtage stand auch eine Amazone aus den Baumbergen im Finale. Lokalmatadorin Judith Fimpeler zeigte mit Diamond Dream dabei eine richtig gute Vorstellung.

Von Johannes Oetz

Ein tolles Gespann: RVA-Amazone Judith Fimpeler und Diamond Dream. Foto: Johannes Oetz

Judith Fimpeler ist von diesem Wettbewerb begeistert. „Ich finde es toll, dass es diese Serie gibt. So muss ich nicht immer gegen Profis antreten“, erklärt die Amazone des RV Appelhülsen. Die 33 Jahre alte Reiterin belegte am Samstag im Finale des FAB Amateur-Cups, der im Rahmen der 24. Appelhülsener Dressurtage ausgetragen wurde, auf Diamond Dream mit 66,911 Prozentpunkten den fünften Platz. Damit verpasste sie eine Platzierung nur ganz knapp. Den Cup gewann Caroline Noll vom RFV Amelsbüren auf Floreal. Das Paar erhielt 71,504 Prozentpunkte.

Für Judith Fimpeler war alleine schon das Dabeisein ein großer Erfolg. Für das Finale hatte sie sich bei den Turnieren in Werne, Amelsbüren und dem Septemberturnier an gleicher Stelle qualifiziert. Mit dem Reiten verdient sie kein Einkommen, sie ist reine Amateurin. „Ich arbeite als IT-Produktverantwortliche“, erzählt die Seppenraderin, die in Dülmen geboren wurde. Für den Appelhülsener Reitverein startet sie seit dem Juniorenalter. „Ich glaube ich war 15, als ich zum RV Appelhülsen wechselte“, berichtet sie.

Ihren im Finale des FAB Amateur-Cups vorgestellten zehn Jahre alten Wallach Diamond Dream hat sie selbst ausgebildet. „Ich habe ihn gekauft, als er gerade angeritten war.“ In Appelhülsen startete sie zum zehnten Mal mit ihm in einer schweren Prüfung. „Er ist sehr lieb, zuverlässig, stets arbeitswillig und gibt immer 110 Prozent“, schwärmt Judith Fimpeler von ihrem Sportpartner. Und dass er im Finale in der Schritttour nicht die letzte Losgelassenheit zeigte, verzieh sie ihrem Wallach sofort. „Ich war ja selbst auch nervös, ein Finale reite ich schließlich nicht jeden Tag. Unterm Strich bin ich aber sehr zufrieden“, erklärt die Seppenraderin.

Am Samstag feierte ein weiterer Lokalmatador Erfolge. Im St. Georg Special* wurde Marcus Hermes mit De Massimo Zweiter (71,057) und mit HBS Backround Dritter (70,407). In der sich anschließenden Dressurprüfung Klasse S*** holte er mit Delice Bronze (69,474). Mit Facilone landete er auf Rang fünf (68,684).

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