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Fußball: GW Nottuln zum Kreispokalspiel nach Coesfeld

Kein Neuland für Gieseler

Nottuln

Für Yannik Gieseler ist es ein Pflichtspiel, in dem nicht experimentiert wird, sondern es richtig zur Sache geht: Bei Eintracht Coesfeld will Nottulns neuen Coach im Kreispokal eine Runde weiterkommen.

Von Thomas Austermann

Der Trainer weiß, was er an diesem Kicker hat: Semih Daglar (am Ball) besitzt jede Menge Potenzial und kann in der Offensive den Unterschied-Spieler geben. Foto: Johannes Oetz

Im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld wird bereits die zweite Runde im Kreispokal ausgetragen. Westfalenligist Grün-Weiß Nottuln muss und will am Sonntag (15 Uhr) bei Gastgeber und Bezirksligist Eintracht Coesfeld bestehen. Es schadet gewiss nicht, dass sich der neue GWN-Coach mit dieser Partie keineswegs auf Neuland begibt.

Denn als Coach des VfL Billerbeck hat Yannick Gieseler zwei Serien lang die dortige Szene nicht nur erkundet, sondern mitgeprägt. Nach acht Saisonspielen der pandemiebedingt beendeten letzten Serie stand Coesfeld punktgleich mit dem Dritten VfL auf Rang zwei.

„Wir wissen, was da los ist.“

„Ich und unsere Elf, wir wissen, was da los ist“, sagt der Bankkaufmann und will gegen Überraschungen gewappnet sein. „Die Eintracht stellt eine sehr ordentliche Mannschaft. Wir sind aufgefordert, in dem Duell eine richtige Leistung abzuliefern.“ Eine Woche vor dem Meisterschaftsbeginn, der Nottuln zum Lüner SV zitiert, möchte Gieseler „klare Dominanz“ erleben und den Rhythmus verfeinern. „Experimente gibt es nicht mehr, wir gehen das Pokalspiel als das an, was es nun einmal ist. Ein echtes Pflichtspiel.“

Acht Vorbereitungsspiele dienten der neuen Verbindung von Trainer und Team zum Kennenlernen. Gieseler hat die Idee des gewünschten Stils den personellen Möglichkeiten angepasst. „Anders als meine Billerbecker Elf sind wir eine aktivere Truppe im Spielgeschehen. Wir laufen den Gegner höher an, wir sind erpicht auf Ballgewinne. Dafür haben wir die richtigen Typen.“ Und für ein wirkungsvolles Offensivspiel die ballsicheren Mittelfeldstrategen. Links vorne tummelt sich wie gehabt Semih Daglar, der nach wie vor fußballerisch zu glänzen vermag. Der 28-Jährige, der auch in Preußen Münsters Jugend ausgebildet wurde, erhofft sich nach bislang nur sieben Partien für Grün-Weiß eine richtige Serie – in die er Erfahrung satt aus Regional- und Oberliga einbringt.

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