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Fußball: GW Nottuln 2 und TSG Dülmen 2 trennen sich mit einem 2:2-Remis

Kein Sieger im kleinen Derby

Nottuln

Die Zweitvertretung von GW Nottuln musste sich im kleinen Derby mit einem 2:2-Unentschieden gegen die Reserve der TSG Dülmen zufriedengeben.

-oet-

Nottulns Hannes Krüdewagen (r.) – hier gegen Lukas Dennig – gelang in der 68. Minute das Tor zum zwischenzeitlichen 2:1. Foto: Johannes Oetz

Die U23 von GW Nottuln kommt in der Tabelle nicht richtig voran: Nach dem Sieg am ersten Spieltag und der Niederlage in der Vorwoche trennte sich der A-Ligist aus dem Stiftsdorf am Sonntag mit einem 2:2 (1:1)-Unentschieden von der Reserve der TSG Dülmen. Damit nimmt das GWN-Team den siebten Tabellenplatz ein.

Nottulns Trainer Mario Popp war nach dem Abpfiff keinesfalls unzufrieden mit dem Vortrag seiner Truppe: „Im Vergleich zur Vorwoche habe ich auf acht Positionen umstellen müssen. Letztlich fehlte heute bei uns die Entschlossenheit im letzten Drittel. Einige Spieler sind aber gerade erst aus der A-Jugend hochgekommen, da braucht man etwas Geduld. Wir werden unsere Spiele noch gewinnen.“

Die Gastgeber erhielten bereits nach vier Minuten einen Handelfmeter zugesprochen. Lukas Scholdei lief an und schoss fiel zu unpräzise, sodass TSG-Schlussmann Markus Sylla den Ball sogar festhalten konnte.

Zehn Minuten später hieß es 0:1, da Jeson Metelski die erste gute Dülmener Chance sogleich verwerten konnte.

Die immer besser sortierten Platzherren blieben allerdings dran und suchten weiter ihre Chance. In der 38. Minute wurde ihr Bemühen dann belohnt. Pechvogel Scholdei flankte in die Mitte, wo Timon Sprenger aus spitzem Winkel zum 1:1 traf.

Nach der Pause waren die Nottulner zwar feldüberlegen, vor dem Dülmener Kasten allerdings nicht zwingend genug. Trotzdem gingen sie in Minute 68 durch Hannes Krüdewagen in Führung. Zwei Mal hatte die TSG zuvor nicht klären können.

Es deutete jetzt einiges auf den zweiten Nottulner Saisonsieg hin – bis zur 82. Minute. Da unterlief Darius Schwering ein folgenschwerer Bock, den Daniel Ivanovic zum Ausgleich nutzen konnte.

„Danach hätten wir noch den Siegtreffer durch Timon Sprenger und Aman Daniel erzielen können, doch es sollte einfach nicht sein“, zuckte Popp mit den Schultern und gab sich schweren Herzens mit der Punkteteilung zufrieden.

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