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Fußball: Arminia Appelhülsen

Knackpunkt ist die Defensive

Appelhülsen

Arminia Appelhülsen war gut in die Saison gestartet. Doch nun ist der Aufsteiger Vorletzter. Trainer Marcus Thies spricht im WN-Interview über die Gründe.

Zwei Lichtpunkte in einer insgesamt doch recht trüben Hinrundenbilanz der Arminia: die Torhüter Marc Zimmermann (Foto) und Levi Eigen. Foto: Johannes Oetz

Aufsteiger Arminia Appelhülsen war gut in die Saison gestartet, bewahrte sich lange ein gutes Polster gegenüber dem 16. Rang, dem letzten Abstiegsplatz in der Kreisliga A 2 Ahaus/Coesfeld. Doch in den letzten Partien vor der Winterpause kassierten die Arminen fünf teils hohe Niederlagen in Folge. Nun sind die Appelhülsener Vorletzter, nur zwei Punkte trennen sie nach drei Siegen, drei Remis und elf Niederlagen noch von Schlusslicht Vorwärts Lette. Trainer Marcus Thies spricht im Interview mit Christian Besse über die Gründe und was sich nach der Pause ändern muss, wenn die Klasse gehalten werden soll.

Mit dem bisherigen Abschneiden können Sie eigentlich nicht zufrieden sein?

Thies: Nein, natürlich nicht . . . Wir haben nicht so oft gepunktet wie vor der Saison erhofft. Zu Beginn der Spielzeit waren wir stärker, haben aber dennoch zu wenige Punkte geholt. Zuletzt haben wir viele Partien verdient verloren, weil der Kader kleiner war – Verletzte, Kranke, da ist vieles zusammengekommen.

Wie lauten nach der Hinrunde die Bilanzen hinsichtlich Heim- und Auswärtsspielen?

Thies: Die sind für mich nicht so aussagekräftig, wir haben ja durch drei Siege und drei Unentschieden erst zwölf Punkte geholt. Die meisten davon zuhause, das stimmt – zwei der drei Siege haben wir auf eigenem Platz eingefahren.

Sind Sie mit Defensive und Offensive zufrieden?

Thies: Mit der Defensive nicht, wir haben mit 54 Gegentoren die zweitschlechteste Abwehr der Liga. Wir bekommen vor allem viel zu viele einfache Gegentreffer. Offensiv läuft es schon besser, aber auch keineswegs ideal. Wir vergeben zu viele klare Chancen, wie zum Beispiel im Spiel bei Adler Buldern, wo wir nicht mit 1:2 hätten verlieren müssen.

Arminia-Trainer Marcus Thies

Wie haben sich Ihre Neuzugänge integriert?

Thies: Wir haben im Sommer mit Marius Fiege, Thorben Geers und Gabriel Helms drei neue Spieler dazubekommen. Tom und Gabriel waren ein, zwei Mal verletzt, aber im Großen und Ganzen passt das.

Gibt es einen Spieler der bisherigen Saison?

Thies: Zwei: Levi Eigen und Marc Zimmermann, unsere beiden Torhüter. Sie haben sehr viele Gegentore verhindert, zum Beispiel bei unserem 3:2-Sieg gegen SuS Olfen.

Gibt es einen Pechvogel der bisherigen Saison?

Thies: Kapitän Timo Zimmermann, er hatte des öfteren mit seiner Muskelverletzung zu kämpfen.

Können Sie damit rechnen, dass aktuell noch Langzeitverletzte bei der Wiederaufnahme der Ligaspiele wieder auf dem Platz stehen?

Thies: Philipp Marx wird hoffentlich wieder mit dabeisein, er kehrt im März von seinem studienbedingten Semester im Senegal zurück. Alexander Wewering und Marvin Gerson sind aktuell noch angeschlagen, können aber hoffentlich nach der Winterpause wieder mitauflaufen.

Wie groß sind die Chancen auf den Klassenerhalt in den noch ausstehenden 15 Spielen?

Thies: Das hängt vor allem davon ab, ob wir unsere Defensive stabilisieren können . . .

Wann steigen Sie wieder ins Training ein, wann ist das erste Testspiel? Nehmen Sie an einem Hallenturnier teil?

Thies: Trainingsauftakt ist am 17. Januar, am 29. Januar empfangen wir Fortuna Schapdetten zum ersten Vorbereitungsspiel. An einem Hallenturnier nehmen wir nicht teil.

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