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Basketball

Max Schell auf Heimatbesuch bei GWN

Nottuln

Seine ersten Schritte als Korbjäger machte Max Schell in der Jugend von GW Nottuln. Heute ist er Bundesligaspieler. Nun besuchte er seinen Heimatverein – und hatte ein Geschenk dabei.

Er ist einer von ihnen: Die Nottulner Basketballer mit Bundesliga-Profi Max Schell (hinten l.). Foto: Dietmar Schöneberg

Einen warmen Geldsegen können in diesen Zeiten alle Vereine sehr gut gebrauchen. Deshalb freute sich jetzt die Basketball-Abteilung von GW Nottuln. dass der Deutsche Basketball-Bund den Nottulnern 1000 Euro anwies. Dieses Geld stammt aus dem Ausbildungsfonds. „Den Betrag bekommen Vereine als Anerkennung ihrer guten Ausbildung, wenn aus ihrer Jugendabteilung ein Spieler einen Profi-Vertrag erhält“, berichtet Dietmar Schöneberg.

Der Abteilungsleiter Basketball bei GW Nottuln freute sich neben dem Geldbetrag nun aber auch darüber, dass der entsprechende Spieler jüngst bei den Grün-Weißen vorbeischaute. Max Schell nutzte einen Heimaturlaub, um den Nachwuchsbasketballern den ein oder anderen Trick zu zeigen und Tipps zur Verbesserung ihres Spiels zu geben.

Rund 20 Kinder der U 8 und U 10 waren gekommen, um die traumhafte Ballbehandlung des 203 Zentimeter großen „Small Forwards“ zu bewundern.

Der heute 19-Jährige erlernte die Ballsportart bei den Grün-Weißen. Die Sporthalle am Wellenbad lernte Schell aber jetzt erst kennen. Sie war noch nicht erbaut, als der junge Max auf Korbjagd ging – er trainierte damals noch in der Einfachhalle am Niederstockumer Weg.

Der Vater war sein erster Trainer

Sein erster Trainer war sein Vater Viktor. Doch alsbald strebte der junge Max nach größeren Aufgaben und schloss sich daher dem UBC Münster an. In der Saison 2019/20 sammelte der Linkshänder zusätzlich beim Regionalligisten TuS 59 Hamm Erfahrung im Erwachsenenbereich und wurde 2020 ins Aufgebot von Münsters Mannschaft in der 2. Bundesliga Pro B aufgenommen.

Er nahm in der Saison 2020/21 an zwei Spielen der Pro B-Mannschaft teil. In der Sommerpause 2021 wechselte Schell zum Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg, kam neben seinen Spielen im Jugendbereich auch beim Regionalligisten Baskets Juniors TSG Westerstede zum Einsatz. Seinen ersten Einsatz für Oldenburg in der Basketball-Bundesliga erhielt der Flügelspieler unter Trainer Ingo Freyer Ende April diesen Jahres gegen Würzburg.

„Mir hat der Termin super Spaß gemacht“, blickt der Profi auf seinen Heimatbesuch in Nottuln zurück. „Auch deshalb, weil ich eigentlich nur mit der U 10 trainieren sollte, dann aber auch die Kinder der U 8 dabei waren.“ Vor allem beeindruckte Max Schell, welche Fortschritte der Basketballsport bei den Grün-Weißen inzwischen gemacht hat – nicht nur, was die Möglichkeiten durch die neue Sporthalle angeht. „Ich bin froh darüber, welche Perspektiven die Nottulner Basketballer jetzt haben“, so der ehemalige Grün-Weiße im Gespräch mit den WN.

Perspektiven, die sich durch den 1000-Euro-Betrag des Deutschen Basketball-Bundes nun noch einmal verbessert haben. Dafür wurden unter anderem schon Bälle und Pylonen für die jungen Korbjäger angeschafft. Und, wer weiß – vielleicht säumen eben diese Sportgeräte den Weg des nächsten GWN-Jugendspielers in den Profisport.

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