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Fußball: Kreispokal und Westfalenliga

Nach Asbeck folgt für GW Nottuln nun Sinsen

Nottuln

Nach dem Pflichtsieg gegen den FC Germania Asbeck im Kreispokal wartet auf Fußball-Westfalenligist GW Nottuln am Sonntag in der Meisterschaft mit dem TuS Sinsen ein ganz anderes Kaliber

Johannes Oetz

Zweifacher Torschütze beim 9:0-Pokalerfolg: Christian Messing (r.). Foto: Johannes Oetz

Das nennt man wohl einen absoluten Pflichtsieg: In der zweiten Runde des Kreispokals setzte sich am Donnerstagabend Fußball-Westfalenligist GW Nottuln mit 9:0 (1:0) beim C-Ligisten FC Germania Asbeck durch. Unmittelbar nach dem Abpfiff richtete GWN-Trainer Jens Niehues schon wieder seinen Blick gen Sonntag, wenn sein Team in der Meisterschaft beim TuS Sinsen antreten muss.

Zurück zum Pokal: Mit 9:1 hatte Nottulns Zweitvertretung in der Sommervorbereitung gegen Asbeck gewonnen. Logisch, dass intern bei Grün-Weiß erwartet wurde, dass die Erste höher gewinnen sollte. Doch zunächst tat sich der Favorit auf dem tiefen Boden des kleinen Rasenspielfeldes sehr schwer. Phasenweise verteidigten die Platzherren mit sechs Spielern in der letzten Linie. Der Westfalenligist versuchte, spielerisch dieses Bollwerk zu durchbrechen, was allerdings erst in der 44. Minute gelang. Christian Messing brachte seine Farben in Führung.

In der Pause brachte Dirk Nottebaum, der den verhinderten Jens Niehues vertrat, drei frische Spieler. Mit Semih Daglar, Felix Hesker und Fabian Schöne wechselte er mehr Dynamik ein. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Felix Hesker (53.), Semih Daglar (57.), erneut Christian Messing (62.) und Fabian Schöne (63.) sorgten mit ihren Treffern für die Entscheidung. In der Schlussphase schraubten wieder Fabian Schöne (70.), Clemens Donner mit einem Doppelpack (85., 87.) und Friedrich Schultewolter (89.) mit seinem ersten Tor für die Erstvertretung das Ergebnis gegen jetzt völlig platte Germanen auf 9:0.

Im Pokal-Achtelfinale kommt es nun zu einem schönen Vergleich: Am 21. November (Samstag) tritt GWN um 14 Uhr bei B-Liga-Spitzenreiter Arminia Appelhülsen an, der durch ein Freilos in der zweiten Runde das Achtelfinale erreichte.

Für die Grün-Weißen geht es schon am Sonntag mit dem Punktspiel beim Tabellen-14. TuS Sinsen weiter. Der Tabellenstand des Platzherren interessiert Niehues dabei nicht: „Espelkamp ist in unserer Liga aufgrund etlicher Spieler mit viel Regionalliga-Erfahrung sicherlich der Topfavorit. Alle anderen Mannschaften tun sich aber nicht viel.“

Besonders aufpassen müssen die Nottulner auf Mirko Grieß, der in dieser Serie schon sechs Mal traf. „Sinsen spielt gerne mit einer Doppelspitze. Grieß ist sehr bullig und macht die Bälle fest. Neben ihm wirbelt fast immer ein Spieler mit viel Geschwindigkeit“, weiß Nottulns Trainer, der wieder ein Spiel mit vielen Zweikämpfen erwartet. „Wichtig wird sein, dass wir weniger Fehler im Spielaufbau machen wie bei der Niederlage in Erkenschwick.

Im Kader der Nottulner verändert sich im Vergleich zu den letzten Spielen nur wenig: Mirko Schinke verletzte sich beim Spiel der Zweiten in der Vorwoche am Zeh und fällt aus. Mario Dening (bestimmt) und Georg Schrader (vielleicht) stehen wieder im Kader.

GWN-Geschäftsführer Martin Schinke weist darauf hin, dass in Sinsen nur 100 Zuschauer zugelassen sind. Eintrittskarten können vorab nicht reserviert werden. Beim TuS gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Der 101. Interessierte wird nicht auf die Anlage gelassen.

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