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Faustball: SG Coesfeld/Nottuln

Nach zwei Siegen Dritter

Nottuln

Mit zwei Siegen beim Auswärtsspieltag in Hamm gelang es den Faustballern der SG Coesfeld/Nottuln, in die oberen Ränge der Zweitligatabelle zu springen.

So weit oben standen sie noch nie: Nach ihren Erfolgen kletterten die SG-Faustballer auf den dritten Tabellenplatz. Foto: SG Coesfeld/Nottuln

Doch insbesondere das 3:2 im Westfalenduell gegen den noch sieglosen Gastgeber war deutlich mühsamer als erwartet.

Auch beim 3:0 im ersten Spiel gegen den TV Brettorf 2 hatte das SG-Team einige Anlaufschwierigkeiten. Diese waren auch dadurch bedingt, dass sich Angabenschläger Oliver Schmitz kurz vor Spielbeginn als nicht einsatzfähig meldete und Trainer Thomas Langer sein Team auf mehreren Positionen umstellen musste. Jonas Menzel rückte auf die zweite Angriffsposition, um von dort auch die Angabe übernehmen zu können, Stephan Badura vervollständigte die Abwehrreihe. Schnell lag das Team in der nicht eingespielten Formation durch viele Eigenfehler 1:6 zurück. Erst nach einem Timeout ging ein Ruck durch die Mannschaft. Beim Stande von 8:7 hatte die SG erstmals die Führung erkämpft und konnte den Satz doch noch klar mit 11:8 für sich entscheiden. Damit war der Widerstand der Brettorfer, die sich zuvor schon in einem Fünf-Satz-Krimi mit Hamm verausgabt hatten, endgültig gebrochen. Jonas Menzel punktete nun beliebig mit der Angabe, und auch die Abwehr gab sich kaum noch eine Blöße. Die beiden folgenden Satzgewinne (11:4, 11:5) waren eher eine Formsache.

Nach diesem Erfolg wollte das Team im Westfalen-Derby gegen Hamm sofort nachlegen. Doch wieder war der Start in das Spiel katastrophal. Schnell waren die Sätze 1 und 2 gegen den noch sieglosen Tabellenletzten verloren (5:11, 9:11). Mit dem Rücken zur Wand und einer großen Energieleistung gelang es der SG jedoch, das Blatt zu wenden. Nun wieder konzentrierter und mit deutlich gesenkter Eigenfehlerquote wurde die vorhandene Überlegenheit an der Leine endlich konsequent ausgespielt. Entsprechend deutlich mit 11:5 und 11:5 gingen die Sätze 3 und 4 an das Team um Neuzugang Cedric Legrand. Doch wer geglaubt hatte, Hamm würde sich nun aufgeben und die zweite 2:3-Niederlage vor eigenem Publikum einfach so hinnehmen, sah sich getäuscht. Im entscheidenden fünften Satz kam der Gastgeber noch einmal zurück. Beim Stande von 10:7 schien die Entscheidung gefallen, doch die SG ließ durch Unkonzentriertheit zwei gute Angriffschancen zum Matchgewinn liegen. So war die Erleichterung dann auch riesengroß als Hendrik Langer mit einer eigentlich weniger zwingenden Blockaktion erfolgreich war und den letzten Punkt zum 11:9-Satzgewinn nach Hause brachte.

„Das war heute nicht immer schön anzusehen, aber das Wichtigste ist, dass wir die vier Punkte eingefahren haben“, sagte Stephan Badura. Die SG schiebt sich durch die beiden Siege vorübergehend mit 6:2 Punkten auf Platz 3 in der Tabelle, die bisher beste Platzierung der SG in der 2. Bundesliga.

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