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Fußball: Westfalenliga

Nicht so schlimm wie befürchtet bei André Kreuz von GW Nottuln

Nottuln

Das sah nicht gut aus: Im Meisterschaftsspiel von GW Nottuln in Emsdetten verletzte sich André Kreuz am Knie. Jetzt gab der GWN-Kapitän im WN-Interview leichte Entwarnung.

In Nottulns Defensive eine Bank: Kapitän André Kreuz. In den nächsten Wochen müssen die Grün-Weißen allerdings auf ihn verzichten. Foto: Johannes Oetz

Nach dem 1:1 von Grün-Weiß Nottuln im Westfalenliga-Spiel bei Borussia Emsdetten war Nottulns Trainer Roland Westers ob des müden Auftritts seiner Spieler ziemlich angefressen. Hinzu kam, dass er sich um seinen Kapitän André Kreuz sorgte, der sich ohne Gegnereinwirkung in der 25. Minute am Knie verletzte. Mit dem 30 Jahre alten Kicker, der seit 2018 Mannschaftsführer der Grün-Weißen ist und in Marl wohnt, sprach am Dienstagvormittag WN-Sportredakteur Johannes Oetz.

Hallo, Herr Kreuz. Wie geht es Ihnen?

Kreuz: Vielen Dank, mir geht es den Umständen entsprechend ganz gut. Ich komme soeben vom Arzt zurück. Das MRT hat ergeben, dass glücklicherweise alle Bänder heil geblieben sind. Auch das Kreuzband, worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe.

Wann, rechnen Sie, können Sie wieder auflaufen?

Kreuz: Das ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer vorherzusagen. Mein Schienbeinkopf ist wohl auf den Oberschenkelkopf gestoßen, sodass ich mir ein Knochenödem zugezogen habe. Ich laufe jetzt eine Woche an Krücken und darf danach wieder leicht belasten. Wenn der Heilungsverlauf gut ist, werde ich anschließend mit Physiotherapie wieder die Muskulatur aufbauen. Ich bin jedenfalls froh, dass ich vermutlich nicht mehrere Monate, sondern nur einige Wochen ausfallen werde. Spätestens zum Rückrundenstart möchte ich wieder dabei sein.

Nach neun Spieltagen belegt Ihre Mannschaft den fünften Platz. Sind Sie persönlich damit zufrieden?

Kreuz: Nein, ich ärgere mich vielmehr darüber, dass wir den direkten Anschluss nach ganz oben haben abreißen lassen. Das war zu diesem Zeitpunkt völlig unnötig, denn wir hatten bisher keine großen Verletzungssorgen. Bei jedem Training waren wir über 20 Spieler.

Was sind denn die Ursachen für den nicht ganz optimalen Saisonstart?

Kreuz: Zu dieser Saison hatten wir unser Pressing umgestellt. Wir schossen dadurch zwar viele Tore, kassierten aber auch viele. In den letzten Spielen sind wir dann etwas weniger hoch angelaufen. Wir sind noch auf der Suche nach dem richtigen Mittelweg. Klar ist jedoch, dass jeder Spieler immer 100 Prozent geben muss. Wenn uns das gelingt, sind wir nur sehr schwer zu schlagen.

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