1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. Nottuln besiegt Altenrheine auf schwierigem Geläuf

  8. >

Fußball: Westfalenliga

Nottuln besiegt Altenrheine auf schwierigem Geläuf

Nottuln

Die Bedingungen waren schwierig. Daher war Roland Westers, Trainer des Westfalenligisten GW Nottuln, nach dem Abpfiff vor allem froh, dass sich kein Spieler verletzte. Nach 90 Minuten setzte sich GWN mit 3:1 gegen Altenrheine durch.

Von Theresa van den Berg

Erstmals hatte Winter-Neuzugang Janus Scheele (l.) – hier gegen Nick Petlach – wieder das GWN-Wappen auf der Brust. Foto: Markus Höppener

Das Wetter hat vielen Mannschaften an diesem Wochenende einen Strich durch die Rechnung gemacht: Auf das erste Testspiel im Jahr 2023 müssen sie noch warten. Westfalenligist GW Nottuln hingegen durfte am Samstag im Baumberge-Stadion ran und gewann mit 3:1 (2:0) gegen den SC Altenrheine. Für Trainer Roland Westers war das Ergebnis jedoch zweitrangig. „Das Wichtigste bei diesen Bedingungen war, dass sich keiner verletzt hat. Wir sind froh, dass bei dieser Rutschpartie alle heile vom Platz gekommen sind.“

Trotzdem sei es gut gewesen, dass gespielt wurde. Als gute Bewegungseinheit bezeichnete der Trainer die Partie, die mit viel Ballbesitz für die Gäste, Tabellenneunter der Landesliga 4, SC begann. „Wir haben tief und geordnet gestanden und dem Gegner so keine Räume geboten. Dadurch hatten wir in den ersten zehn Minuten zwar nur drei Ballkontakte, Altenrheine ist aber auch nicht wirklich über die Mittellinie gekommen.“

Durch eine Balleroberung fiel dann das 1:0: Nachdem SC-Torhüter Luis Bültel den Schuss von Semih Daglar noch halten konnte, drückte Lennart van Deenen den Abpraller über die Linie (13.). Der zweite Treffer fiel ebenfalls dank eine Koproduktion der zwei: Pass von van Deenen in den Lauf von Daglar, Chipball von Daglar zum 2:0 (38.). „In der ersten Viertelstunde nach der Pause hatte Altenrheine dann auch Chancen auf einen Treffer. Da hat uns Malte (Wilmsen, Anm. d. Red.) ein, zwei Mal gut gerettet.“ Statt den Anschluss zu kassieren gelang André Kreuz im Dress der Grün-Weißen in der 72. Minute das 3:0. Eine Distanzflanke, wie Westers es nannte, segelte an allen vorbei ins Eck. Nach einem unnötigen Ballverlust erzielte der Landesligist allerdings doch noch einen Treffer (88.) zum 3:1-Endstand.

Auf diesen verdienten Sieg, der für den Coach um einen Treffer zu hoch ausgefallen ist, lässt sich auf jeden Fall aufbauen. „Die Jungs haben die ersten Einheiten anscheinend gut verpackt. Der Fitnessstand passt“, lautete das Fazit nach der ersten Trainingswoche.

Startseite