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Fußball: Erkenschwick besiegt Westers-Elf mit 7:2 (3:2)

Nottulner machen zu viele Fehler

Nottuln

Erkenschwick ist ein Schwergewicht der Fußball-Westfalenliga. Dennoch fiel die Niederlage von GW Nottuln im Westfalenpokal mit 2:7 viel zu hoch aus – weil viele Grün-Weiße einfach neben sich standen.

Von Johannes Oetzund

Dank seines Treffers kurz vor der Pause zum zwischenzeitlichen 2:3, hofften die Nottulner nach 45 Minuten noch auf ein glückliches Ende: Christian Messing. Die Hoffnung erfüllte sich indes nicht. Foto: Johannes Oetz

Puh, das war am Ende deutlich: Mit 2:7 (2:3) verlor Westfalenligist GW Nottuln in der ersten Runde des Westfalenpokals beim Ligakonkurrenten Spielvereinigung Erkenschwick. Damit darf die Spielvereinigung in der nächsten Runde gegen Regionalligist RW Ahlen ran – und nicht der Verein aus dem Stiftsdorf. Das Fazit von Nottulns Trainer Roland Westers war nach der Pleite eindeutig: „Erkenschwick hat die Begegnung heute nicht gewonnen, sondern wir haben sie klar verloren.“

Die Platzherren starteten abwartend in die Partie und lauerten auf die Fehler der Grün-Weißen. Und die kamen nach Westers Geschmack deutlich zu früh: Schon nach 14 Minuten lagen die GWN-Kicker nach Toren von Moritz Isensee (3.) und Stefan Oerterer (14.) mit 0:2 zurück. Zwar gelang Peter Stüve schnell der Anschlusstreffer (15.), doch Jan Binias besorgte nach einer halben Sunde den Treffer zum 3:1. Immerhin gelang den Gästen praktisch mit dem Pausenpfiff durch Christian Messing noch das 2:3 – noch lebte die Hoffnung.

„Wir haben in der Pause dann etwas umgestellt, um nicht mehr so konteranfällig zu sein. Leider konnten wir uns dadurch auch keine Chancen mehr erarbeiteten, die wir im ersten Durchgang durchaus hatten“, berichtete Westers.

Bis zur 78. Minute passierte nichts Aufregendes mehr, ehe Erkenschwick mit drei Toren innerhalb von fünf Minuten den Deckel draufmachte: Stefan Oerterer (78.), Moritz Isensee (80.) und Dennis Wessendorf (83.) machten mit ihren Treffern alles klar. 60 Sekunden vor dem Abpfiff traf Christoph Kasak zum 7:2-Endstand.

„Es gibt so Tage, heute standen gleich mehrere meiner Spieler neben sich“, hakte Westers die Partie schnell ab und ist nun gespannt darauf, ob die IG Bönen am kommenden Sonntag zum ersten Meisterschaftsspiel in Nottuln antreten wird oder noch vorher die Segel streicht (wir berichteten mehrfach).

GW Nottuln: Kattenbeck – Böckmann, Kemper, Wenning, Toka – Hesker (81. Kreuz), Feldkamp – Preckel (54. van Deenen), Messing, Schrader (64. Daglar) – Stüve.

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