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Handball: Frauen-Münsterlandliga

Sabrina Welp hilft bei Damen von GW Nottuln aus

Nottuln

Im Heimspiel gegen Recke erhielten die Handballerinnen von GW Nottuln am Sonntag Unterstützung: Sabrina Welp half am Kreis aus. Es wird nicht ihr letzter Einsatz in dieser Saison gewesen sein.

Von Johannes Oetz

Wenn eine fliegt und alle anderen hinterherschauen . . . dann ist Sabrina Welp zumeist nicht weit weg. Die Kreisläuferin kam am Sonntag bei Grün-Weiß zu ihrem zweiten Saisoneinsatz. Foto: Johannes Oetz

„Sag niemals nie.“ In diesem James-Bond-Film von 1983 spielt Sean Connery zum letzten Mal den Agenten 007. An diesen Streifen wurden am Sonntagabend einige Zuschauer in der Sporthalle am Wellenfreibad erinnert, als bei den Handballerinnen von GW Nottuln Sabrina Welp auf der Bank Platz nahm. Nach der vergangenen Saison hatte die Kreisläuferin eigentlich ihre Schuhe an den Nagel gehängt.

„Die Mädels haben gefragt, ob ich nach dem Ausfall von Lena Brochtrop noch einmal aushelfen könne, da keine gelernte Kreisläuferin im Kader steht“, erzählt die 33-Jährige, die nach wenigen Spielminuten auf die Platte durfte und nach 8:28 Minuten ihr erstes Tor seit Oktober erzielte. Damals hatte Sabrina Welp, die Leiterin der Kita Tabaluga in Havixbeck ist, schon einmal gegen Coesfeld ausgeholfen.

„Ich hatte ja gesagt, dass ich im Notfall der Mannschaft helfen werde. Das war im Oktober so und ist auch jetzt wieder so.“ Dieses Mal wird der „Notfall“ allerdings länger dauern, denn Lena Brochtrop ist schwanger und wird in dieser Saison nicht mehr auflaufen (wir berichteten).

„Ich habe mit unserem neuen Trainer besprochen, dass ich bis zum Saisonende aushelfen werde, wenn keine beruflichen Verpflichtungen dagegen sprechen“, so die Kreisläuferin, die Anfang Januar wieder ins Mannschaftstraining einstieg. „Natürlich habe ich noch Trainingsrückstand, meine Oberschenkel haben schon beim Warmmachen zum ersten Mal zugemacht“, lacht Sabrina Welp. „Am Kreis braucht man eben Kraft, die muss ich mir übers Training noch holen.“

In der Mannschaft fühlte sie sich auf Anhieb wieder wohl. „Mit Marina Rotermund und Lea Kullmann klappt es ja ohnehin gut. Leandra Rohkemper kenne ich zwar noch nicht so gut, doch mit ihr wird es bestimmt auch funktionieren, denn sie spielt mit Auge.“ Und mit der Wahl des neuen Trainers ist sie ohnehin sehr zufrieden: „Er hat einen guten Blick aufs Spiel und kann jeder Spielerin immer etwas sagen. Seine Ansprache ist außerdem sehr klar. Seine Wahl war eine gute Entscheidung.“

Am Sonntag kommt nun die DJK Coesfeld 2 zum Rückspiel. Im ersten Vergleich trennten sich die beiden Teams mit einem 28:28-Unentschieden. Für das Heimspiel hat der Routinier schon einen Wunsch: „Ich hoffe, dass wir mehr Tore erzielen. Gegen Recke war es ja fürchterlich, wie wir ständig die Torhüterin angeworfen haben.“

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