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Faustball: 2. Bundesliga

SG Coesfeld/Nottuln mit Befreiungsschlag

Nottuln

Das war ein guter Spieltag für die SG Coesfeld/Nottuln: Mit zwei Siegen haben sich die heimischen Zweitliga-Faustballer Luft im Abstiegskampf verschafft.

Mit guten Angaben trug Angreifer Oliver Schmitz wesentlich zum erfolgreichen Spiel der SG bei. Foto: SG Coesfeld/Nottuln

Nur vier Punkte standen für die Faustballer der SG Coesfeld/Nottuln in einer frustrierenden Zweitliga-Saison bisher auf der Habenseite – nach bereits zehn Saisonspielen viel zu wenig. Doch der letzte Auswärtsspieltag vor der Weihnachtspause brachte endlich den lang ersehnten Befreiungsschlag und neue Hoffnung im Abstiegskampf. Durch zwei klare 3:0-Siege gegen das Heimteam aus Düdenbüttel (11:9, 11:8, 11:5) und das andere Gästeteam, den TuS Empelde/Hannover, (11:9, 12:10, 11:9) verdoppelte die SG mit einem Schlag die Zahl ihrer Pluspunkte.

Damit entfernte sich das Team zunächst einmal aus dem Tabellenkeller und von den beiden größten Abstiegskonkurrenten, Leverkusen und Leichlingen. Durch die Erfolge gegen zwei in der Tabelle direkt über ihnen stehenden Mannschaften haben die heimischen Faustballer sogar wieder Anschluss ans Mittelfeld gefunden. Der Abstand auf den SV Düdenbüttel ist auf nur noch zwei Punkte geschrumpft.

Die SG profitierte bei dem wichtigen Auswärtsspieltag auch davon, dass beide Gegner nicht in Bestbesetzung antreten konnten – corona- bzw. verletzungsbedingt mussten beide Kontrahenten auf einen wichtigen Angriffsspieler verzichten. Daher ist SG-Angabenschläger Oliver Schmitz auch vorsichtig, die klaren Siege nicht überzubewerten: „Die Personalprobleme der Gegner kamen uns heute definitiv entgegen, 6:0 Sätze wären es sonst sicherlich nicht geworden“. Aber es spricht auch für die SG, die selbst auch schon die ganze Saison ohne ihren etatmäßigen Hauptangreifer auskommen muss, dass sie die sich bietende Chance so überzeugend ergriff. „In diesen direkten Vergleichen zählt auch jeder Satzgewinn doppelt, von daher war es extrem wichtig, dass wir uns in keinem einzigen Satz eine Blöße gegeben haben“, war Schmitz von der konzentrierten und konstanten Leistung seines Teams begeistert.

Doch der Abstiegskampf ist damit längst nicht erledigt. Bei vier verbleibenden Spielen im kommenden Jahr sollten mindestens noch zwei Siege eingefahren werden, besser sogar drei, um in der Tabelle noch etwas weiter nach oben zu rücken und nicht vom Auf- und -Abstiegsgeschehen in der ersten Liga abhängig zu sein. Weiter geht es für die SG nach einer längeren Weihnachtspause erst am 21. Januar (Samstag). Dann treffen die heimischen Faustballer in Nottuln auf Gegner aus Lüneburg und Wolfsburg – vor eigenem Publikum eine hervorragende Gelegenheit, weitere dringend benötigte Punkte einzusammeln.

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