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Faustball: 2. Bundesliga

SG Coesfeld/Nottuln mit Sieg und Niederlage

Nottuln

Gegen den noch ungeschlagenen Spitzenreiter SV Moslesfehn kassierte auch die SG Coesfeld/Nottuln eine Niederlage. In der anschließenden Partie gegen den SV Düdenbüttel setzte sich die SG dann aber verdient durch.

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Streckte sich gegen Moslesfehn häufig vergeblich: SG-Kapitän Hendrik Langer (r.). Foto: Johannes Oetz

Für die Zweitligafaustballer der SG Coesfeld/Nottuln war der vergangene Samstag in mehrerlei Hinsicht ein besonderer. Erster Heimspieltag in der 2. Bundesliga seit knapp zwei Jahren und zusätzlich noch ein Premierenauftritt in der neuen Sporthalle am Wellenfreibad in Nottuln. Zudem waren mit dem Tabellenführer aus Moslesfehn und dem direkten Konkurrenten aus Düdenbüttel durchaus hochkarätige Gegner zu Gast, was einen interessanten Spieltag erwarten ließ. Am Ende standen für die Gastgeber ein Sieg und eine Niederlage in der Bilanz.

Im ersten Spiel gegen den Ligaprimus aus Moslesfehn wechselten bei der SG Licht und Schatten. Dank einiger kämpferisch starker Phasen kamen die Stiftsstädter zu zwei knappen Satzgewinnen. Letztendlich wurde aber deutlich, dass Moslesfehn das Tempo nur einmal richtig anziehen musste, um die Partie einigermaßen sicher in der Hand zu haben. Dementsprechend ging das Spiel zwar in den fünften Satz, dort dann aber verdient und deutlich an den weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer (11:8, 2:11, 5:11, 15:14, 3:11).

„Das 2:3 sieht gar nicht so schlecht aus, aber eine echte Chance hatten wir nicht“, resümierte Stephan Badura, der in der ersten Partie wieder für den angeschlagenen Oliver Schmitz zum Einsatz kam.

Das zweite, für die SG fast wichtigere Spiel, fand im dritten Durchgang gegen den nördlichsten Vertreter der diesjährigen Saison statt. Der SV Düdenbüttel, aus der Nähe von Stade, hatte gegen Moslesfehn im Durchgang zuvor eine klare 0:3-Niederlage kassiert (8:11, 5:11, 4:11) und kam auch gegen die Heimmannschaft, jetzt mit Oliver Schmitz an der Angabe, zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Schnell hatte das Team von Trainer Thomas Langer die beiden ersten Sätze mit 11:9 und 11:6 für sich entschieden. Der erste Sieg in der neuen Halle schien greifbar nahe, als Düdenbüttel resignierend auch noch seinen Hauptangreifer auswechselte. Doch plötzlich war die SG völlig von der Rolle. Nichts funktionierte mehr und mit insgesamt sieben Fehlangaben schenkten die Hausherren dem Gegner den desaströsen dritten Satz mit 11:2. „Nach dem schnellen 2:0 hatten wir den Sieg gedanklich wohl schon abgehakt und wurden dafür ordentlich bestraft“, kommentierte Zuspieler Jonas Menzel das Desaster.

Zum Glück war der Einbruch aber nur von kurzer Dauer – im vierten Satz stand wieder die alte SG auf dem Parkett. Konzentrierte Leistungen in Abwehr und Angriff und die nun höher werdende Fehlerquote beim Gegner sorgten dafür, dass sich die Zuschauer wenig Sorgen um den Sieg machen mussten. Ein Sechs-Punkte-Lauf vom 3:2 zum 9:2 brachte die Vorentscheidung. Am Ende gewannen die heimischen Faustballer ungefährdet mit 11:6 und holten sich mit dem 3:1-Sieg zwei wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten.

In der Tabelle hält die SG Coesfeld/Nottuln mit jetzt 8:4 Punkten den hervorragenden dritten Platz. In welche Richtung es in dieser Saison weitergehen wird, entscheidet sich am kommenden Samstag (4. Dezember) beim Auswärtsspieltag in Leichlingen. Dort treffen die Teams auf den Plätzen zwei bis vier direkt aufeinander und werden klären, wer mit um den Aufstieg spielt und wer die untere Tabellenhälfte und die Abstiegsränge besser noch im Auge behalten sollte.

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