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Handball: Interview mit Nottulns Trainer Göcke

Standortbestimmung der Grün-Weißen in Hörstel

Nottuln

Mit Verspätung starten auch die Handballer von GW Nottuln in die Saison. Zuvor stand GWN-Trainer Stefan Göcke Rede und Antwort.

-te-

Er ist zwar dabei, aber noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte: Rückraumspieler Jörg Ruhnke. Foto: Johannes Oetz

Am Sonntag starten nun auch die Handballer von GW Nottuln in die Meisterschaft. In der neuen Münsterlandklasse sind die Schützlinge von Trainer Stefan Göcke beim SC Hörstel zu Gast. Das Spiel wird um 16.15 Uhr angepfiffen. Vor dem Saisonauftakt unterhielt sich unser Mitarbeiter Klaus Schulte mit dem Nottulner Coach.

Hallo, Herr Göcke, sind Sie froh, dass es nun endlich losgeht?

Göcke: Unseren Spätstart haben wir uns selbst zuzuschreiben, denn mir standen urlaubsbedingt nur wenige Spieler zur Verfügung. Daher haben wir die ersten beiden Partien verlegt.

Und nun geht es zum SC Hörstel. Geht da was?

Göcke: Wir müssen uns auf einen robusten Gegner einstellen, der zudem in den „Hembrock-Brüdern“ unheimlich gute Shooter im Rückraum hat. Der Erfolg gegen Mettingen lässt aufhorchen. Angesichts unserer schlechten Vorbereitung mit nur einem Trainingsspiel besteht sicher kein Grund zu Euphorie. Wir wissen eigentlich noch nicht, wo wir stehen. So gesehen ist das Spiel in Hörstel eine Standortbestimmung.

Was erwarten Sie sich genau von dieser Saison?

Göcke: Wir wollen möglichst nicht absteigen. Das wird schwer genug. In unserer Klasse sind 14 Mannschaften, die Hälfte davon Absteiger aus der Bezirksliga. Der Rest kommt, so wie wir, aus der Kreisliga. Das bedeutet 26 Spieltage, ein enormes Programm. Und wenn uns auch einmal Anfragen mit der Bitte um Spielverlegungen erreichen, müssen wir sogar auf Wochentage ausweichen. Das macht die Sache nicht leichter.

Sind denn am Sonntag alle Mann an Bord?

Göcke: Es sind bis auf Martin Roesner alle da, aber mit Jörg Ruhnke und Carsten Weitkamp treten meine besten Rückraumschützen nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte an. Ohne die beiden gingen bei uns die Lampen an.

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