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Vierkampf: Deutschlandpreis

Strahlende Gesichter überall in Appelhülsen

Appelhülsen.

„Petrus ist ein Horseman“, schmunzelte Markus Terbrack. Wie sonst war zu erklären, dass der Bundesvierkampf der Reiter am vergangenen Wochenende in Appelhülsen begleitet war von perfektem Herbstwetter.

Iris Bergmann

Hatten ihr Strahlen mit Masken verdeckt: Die Starterinnen der Mannschaft Westfalen 2, die Platz drei im Nachwuchsvierkampf belegte. Es starteten Sophia Hanning (RV Nottuln), Lena-Sophie Jankord, Judith Peter, Luka-Wilhelm Sühling. Mannschaftsführer waren Christa Middendorf und Klemens Nachtigall Foto: Bergmann

Als es zwischendurch regnete, „waren die Teilnehmer sowieso im Wasser und mussten schwimmen“, lachte Terbrack. Noch mehr Grund zur Freude indes hatte er angesichts der Ergebnisse: Landeten doch sowohl beim Nachwuchs als auch bei „den Großen“ die Mannschaften aus Westfalen „auf dem Stockerl“, holten Gold, Silber und Bronze.

Beim Bundesvierkampf kamen mit einem Gesamtergebnis von 17 350 Punkten die Mannschaft Westfalen 2 mit Sina Brügger (RV Ascheberg), Johanna Henrichs, Johann Vogt und Amelie Tönnissen (RV Lüdinghausen) auf das Siegertreppchen. Gefolgt von ihren Kameradinnen aus der Mannschaft Westfalen 1 (17 173 Punkte) mit Maya Gretenkord, Alessia Meier, Fiona Mönsters (RV Coesfeld-Lette) und Ann Madeleine Cordes. In der Einzelwertung holte sich zudem Sina Brügger aus Ascheberg den Sieg.

Die Westfalenmannschaften des Bundesnachwuchses standen dem in nichts nach: Die Mannschaft Westfalen 1 mit Marla Moderegger (RV Lüdinghausen), Mia Ketteler, Lale Brinkmeier und Zoe Maria Czerwonka holte mit 17 346 Punkten den Sieg. Auf Platz drei mit 16 643 Punkten kam die Mannschaft Westfalen 2 mit Lena-Sophie Jankord, der Nottulnerin Sophia Hanning (RV Nottuln), Judith Peter (RV Coesfeld-Lette) und Lukas-Wilhelm Sühling.

Auf dem gesamten Gelände des Reitvereins Appelhülsen gab es allenthalben strahlende Gesichter. So auch vom „Chef“ des RV Appelhülsen, Christoph Bonmann. Der Vorsitzende freute sich über das Lob, das dem Reitverein für die perfekte Gastfreundschaft entgegengebracht wurde. „Die Teilnehmer nehmen viel auf sich“, wusste Bonmann. „Teilweise haben sie eine weite Anreise für diese drei, vier Tage auf sich genommen. Da möchten wir natürlich, dass alles perfekt für unsere Gäste ist.“ Zufrieden war er auch mit dem disziplinierten Verhalten aller. Das Hygienekonzept war wieder einmal aufgegangen. Alle etwa 100 jungen Reiterinnen und Reiter sowie ihre Trainer und Begleiter fühlten sich gut aufgehoben.

Markus Terbrack, Vorsitzender des Kreisreiterverbandes Coesfeld, hob einmal mehr die Arbeit der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer hervor. „Die gemeinsame Arbeit verbindet“, weiß er. „Und unser Lohn ist die Zufriedenheit und das Lob der Gäste.“ Der Erfolg der jungen Reiterinnen und Reiter sei das Ergebnis gezielter Arbeit und des Know-hows in den Vereinen sowie der Unterstützung der Pferdebesitzer, die ihre Tiere zur Verfügung stellen, so Terbrack.

Der Bundesvierkampf ist erfolgreich beendet und Terbrack schaut schon wieder voraus: Im November findet der erste Kreisvierkampf in Senden statt. „Da geht es dann schon um die Quali für den Bundesvierkampf im nächsten Jahr.“ Große Ereignisse werfen halt lange Schatten voraus.

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