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Fußball: Jugend Verbandspokal

U 17 von GW Nottuln scheidet aus

Nottuln

Die erste Runde ist schon die letzte: Mit 0:1 (0:0) unterlagen Grün-Weiß Nottulns U 17-Fußballer am Sonntagvormittag im Verbandspokal der TSG Adler Dielfen-Weißtal.

Von Markus Höppener

Nottulns Len Schoppmann kommt hier zwar vor dem starken Gäste-Torwart Niklas Stahl an den Ball, das Spielgerät verfehlt jedoch das Ziel. Foto: Markus Höppener

„Das war insgesamt eine gute Leistung, vor allem in der zweiten Halbzeit. Auf diesem Niveau entscheiden Kleinigkeiten“, fasste Trainer Ingo Plaumann die enge Partie zusammen.

Die Zuschauer im Baumbergestadion erlebten eine gute und faire Begegnung. „Der Gegner gilt als die spielstärkste Mannschaft in seiner Bezirksliga“, wusste Plaumann. Zu sehen war das vor allem in der ersten Hälfte. Zwar hätten Nottulns Len Schoppmann per Kopf aus drei Metern (1. Minute) und Jannes Dorenkamp flach aus dem Strafraum (9., knapp vorbei) beinahe die frühe Führung für GWN markiert. Dann aber übernahm der Gast aus dem Siegerland. Mats von der Linde scheiterte jedoch aus 13 Metern an GWN-Torhüter Simon Marbeck (19.), und zehn Minuten später zirkelte Abdelrahman El Meligey den Ball knapp am Winkel vorbei. Beide Mannschaften zeigten sich ballsicher, gut organisiert und stark im Zweikampf – das Unentschieden zur Pause war leistungsgerecht.

Nottulns Trainergespann mit Ingo Plaumann, Sammy Smaga und Levi Eigen stellte zu Wiederbeginn auf Dreierkette um: „Wir wollten mehr machen und uns nicht aufs Elfmeterschießen verlassen“, hatte Plaumann erkannt, dass beide Adler-Stürmer nur als „Halbspitzen“ agierten. Prompt wurden die Platzherren druckvoller: In der 46. Minute behauptete sich Luca Averesch im Strafraum gegen zwei Gegenspieler, schob aber links vorbei. Auch Leon Lovricic mit einem Distanzschuss (53.) und der in einen hohen Lovricic-Ball springende Lennard Göckener (56.) trafen nicht.

Dielfen blieb in der zweiten Hälfte lange ohne Torszene. „Wir haben den Gegner gut weggehalten vom Tor“, lobte Plaumann die Defensivarbeit. Sogar das Siegtor in der 72. Minute entsprang einer Szene ohne Torgefahr: Adler-Schlussmann Niklas Stahl (Plaumann: „Ein überragender Torwart“) schlug nach einer Nottulner Flanke weit ab, den aufsetzenden Ball verteidigte Nottuln nicht entschlossen genug, und vom Bein des spekulierenden Gästeangreifers Daniel Osawaru sprang das Leder ins lange Eck. „Der Stürmer hat den Braten gerochen“, erinnerte der GWN-Coach auch an die letzten Ligaspiele: „Fußball lebt von Fehlern, und im Moment machen wir sie. Aber wir haben die letzten drei, vier Wochen auch nur gegen richtig gute Gegner gespielt“, machte Plaumann niemandem einen Vorwurf.

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