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Fußball: Westfalenliga

Vieles muss im Spitzenspiel bei GW Nottuln funktionieren

Nottuln

Schlagerspiel im Stiftsdorf: Wenn am Sonntag GW Nottuln in der Fußball-Westfalenliga auf den SV Rödinghausen 2 trifft, heißt es Tabellenzweiter gegen Vierter. GWN-Trainer Roland Westers konnte vor dieser Partie schon eine gute Nachricht verkünden.

Von Johannes Oetz

Tim Bröcking (M.) ist verletzt und kann gegen den SV Rödinghausen 2 nicht auflaufen. Foto: Johannes Oetz

Roland Westers empfindet es nicht als Nachteil. Während seine Mannschaft am Samstag vor einer Woche im Kreispokal bei der TSG Dülmen antreten musste und sich erst im Elfmeterschießen durchsetzte, hatte der nächste Gegner, der SV Rödinghausen 2, spielfrei und konnte regenerieren. „Die Siege in Dülmen und davor in Bielefeld haben uns gut getan“, sagt der Trainer des Fußball-Westfalenligisten GW Nottuln vor dem sonntäglichen Heimspiel gegen Rödinghausen. Das Spitzenspiel des 13. Spieltages zwischen dem Tabellenzweiten aus dem Stiftsdorf und dem Vierten der Rangliste wird um 15 Uhr im Baumberge-Stadion angepfiffen.

Vor dem kommenden Gegner hat Westers gehörigen Respekt: „Das wird unsere bisher schwierigste Aufgabe. Rödinghausen hat die Qualität, um am Saisonende ganz weit oben zu stehen.“

Wie stark die Regionalliga-Reserve des SVR in Nottuln sein wird, hängt natürlich auch von den Abstellungen aus der Ersten ab. Doch auch so erwartet Westers einen extrem spielstarken Gast, in dessen Reihen sich sehr viele gut ausgebildete Fußballer befinden. „Sie haben viele Varianten im Spielaufbau. Viel läuft über Paul Danner. Aber ich könnte noch einige andere Namen nennen. Etwa Kapitän Benedikt Genz, der eine wahnsinnige Präsenz hat und fußballerisch extrem gut ist.“

Dennoch wollen sich die Grün-Weißen nicht verstecken. „Wir haben ein Heimspiel. Im heimischen Stadion wollen wir gegen jede Mannschaft drei Punkte holen, auch wenn dafür am Sonntag viele Dinge über 90 Minuten gut funktionieren müssen“, sagt der GWN-Coach. Wichtig sei daher ein aggressives Zweikampfverhalten: „Die dürfen nicht zu viel Luft bekommen.“

Im Heimspiel müssen die Nottulner vermutlich auf fünf Spieler verzichten: Lukas Scholdei, Mirko Schinke, Tim Bröcking, Sebastian Schöne und Dickens Toka sind allesamt verletzt. Doch gerade bei Letzterem gab es jetzt gute Nachrichten: „Dickens musste in Bielefeld ja schon nach einer Viertelstunde mit einer Knieverletzung raus. Wir hatten schon schlimme Befürchtungen, doch zum Glück ist es nur ein Erguss im Knie. Ein Einsatz gegen Rödinghausen kommt aber noch zu früh“, berichtet Westers, um noch einmal den Bogen zu den letzten beiden Spielen zu schlagen: „In Bielefeld sind wir nach einem 0:2-Rückstand zurückgekommen und haben noch 3:2 gewonnen. Und in Dülmen haben wir uns von dem 0:1 nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das zusammen sollte uns Mut für das nächste Spiel machen.“

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