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Fußball: Westfalenligist Nottuln gastiert in Sinsen

Westers denkt an Frankfurt

Nottuln

Im Hinspiel gewann Fußball-Westfalenligist GW Nottuln mit 2:0 gegen Sinsen. Am Sonntag möchte sich Grün-Weiß auch auf des Gegners Platz durchsetzen. Zum Problem könnte allerdings der Kopf werden.

Von Johannes Oetz

Nottulns Youngster Fabian Kemper (l.) Foto: Johannes Oetz

Kurz nach dem Abpfiff dachte Roland Westers an Eintracht Frankfurt. „Man hat bei Frankfurt ja gesehen, was nach einem denkwürdigen Spiel passieren kann“, sagte der Trainer des Westfalenligisten GW Nottuln. Die Eintracht hatte durch eine sensationelle Leistung beim 3:2-Erfolg in Barcelona im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League die nächste Runde erreicht, um wenige Tage später in der Bundesliga bei Union Berlin mit 0:2 zu verlieren. Auch die Nottulner zeigten beim 1:0-Erfolg im Nachholspiel gegen Erkenschwick eine überragende Leistung und wollen es nun besser machen als die Eintracht. Am Sonntag reisen die Grün-Weißen am 28. Spieltag zum TuS 05 Sinsen (Anstoß um 15 Uhr) und peilen den 14. Saisonsieg an.

„Es ist immer schwierig, nach einem solchen Spiel den Fokus auf den nächsten Gegner zu legen“, weiß Westers, dass seine Spieler vom Kopf her in Sinsen ein Problem bekommen könnten. Wie berichtet, hatten die Nottulner gegen Erkenschwick mit dem allerletzten Aufgebot eine leidenschaftliche Leistung gezeigt und den Dreier eingefahren. Der Coach ist daher froh, dass im Auswärtsspiel wieder mehr Personal zur Verfügung stehen wird. „Felix Hesker, Friedrich Schultewolter, Henning Klaus, Daniel Feldkamp und vielleicht auch Jens Böckmann kehren in den Kader zurück. Das kann uns nach diesem emotionalen Sieg helfen“, so Westers.

Das Hinspiel gegen Sinsen gewann Grün-Weiß dank zwei frühen Toren von Felix Hesker und Dickens Toka mit 2:0. Ein ähnliches Ergebnis ist im Rückspiel denkbar – falls der Kopf mitspielt.

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