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Westfalenligist Nottuln trifft auf Oberligist Vreden

Westers kann Pokal-Finale

Nottuln

Wenn Roland Westers an den Kreispokal-Wettbewerb denkt, muss er grinsen. Sogar sehr breit grinsen.

Von Johannes Oetz

Wird er noch rechtzeitig fit fürs Finale? Am Dienstag bangten die Foto: Johannes Oetz

„Ich bin kein großer Freund von diesem Wettbewerb. Mit Borussia Emsdetten stand ich allerdings fünf Mal im Endspiel, drei davon haben wir gewonnen“, erzählt der Trainer des Westfalenligisten GW Nottuln. Am Donnerstag (26. Mai) könnte er den Kreispokal am späten Nachmittag zum vierten Mal in seinen Händen halten, falls es seiner Mannschaft gelingt, den favorisierten Oberligisten Spielvereinigung Vreden zu besiegen. Der Anstoß im Sportpark von Fortuna Gronau erfolgt um 16 Uhr.

Eine Begründung, warum Westers so erfolgreich im Kreispokal ist, kann er selbst nicht liefern: „Es lag bisher bestimmt nicht daran, dass die Gegner so schlecht waren. Eintracht Rheine, Mesum und Neuenkirchen waren schließlich in unserem Kreis immer dabei. Vielleicht war es einfach so, dass ich die Sache relativ locker gesehen habe“, so Westers.

Das Finale gegen Vreden wollen die Grün-Weißen am Donnerstag aber nicht so ganz locker sehen. „Das ist für uns das Highlight der Saison. Und wenn man im Finale steht, dann möchte man das natürlich auch gewinnen“, sagt der GWN-Coach.

Das zurückliegende Meisterschaftsspiel nutzte Westers als Vorbereitung auf das Endspiel. „Wir haben taktisch etwas ausprobiert. Außerdem wollte ich schauen, welche Spieler sich für die Startelf empfehlen.“

Josse Gerick wird das Endspiel nicht bestreiten können, da er mit Knieproblemen ausfällt. Ob Semih Daglar rechtzeitig fit wird, steht in den Sternen. Er plagt sich mit muskulären Problemen herum. Sonst dürften alle Akteure bis auf die Langzeitverletzten an Bord sein.

Mit den Stärken und Schwächen des Gegners haben sich Roland Westers und sein Co. Dirk Nottebaum in den letzten Tagen etwas ausführlicher beschäftigt. „Das wäre gegen einen höherklassigen Gegner sonst auch fahrlässig. Welche Infos wir aber letztlich an die Spieler weitergeben, werden wir mal sehen. Erst einmal sollen sie sich auf sich selbst konzentrieren und nicht so viel auf den Gegner schauen“, so Westers.

Vreden belegt momentan souverän den ersten Platz in der Abstiegsrunde der Oberliga. Auch in der Saison 2022/23 wird das Team in der höchsten Amateurklasse auflaufen, aus der in dieser Serie fünf Teams absteigen müssen. Im letzten Spiel erreichte die Truppe aus dem Kreis Borken ein 0:0 gegen den Zweiten TSG Sprockhövel. Davor gab es drei Siege in Folge.

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