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Fußball: Westfalenliga

Wohin führt der Weg von GW Nottuln?

Nottuln

Yannick Gieseler, Trainer des Fußball-Westfalenligisten Grün-Weiß Nottuln, ist sehr gespannt: „Vor uns liegt eine richtungsweisende Partie, denn mit einem Sieg orientieren wir uns nach oben und können uns dort vielleicht sogar einnisten. Drei Punkte wären daher Gold wert.“

Von Johannes Oetz

Mit Marvin Kehl hat Kinderhaus einen Unterschiedsspieler. Doch auch Nottulns Christian Messing (r.) kann mit seinen starken Dribblings viele Gegenspieler schwindelig spielen. Foto: Johannes Oetz

An eine Niederlage möchte er im Vorfeld des sonntäglichen Heimspiels (Anstoß um 15 Uhr im Baumberge-Stadion) gegen Westfalia Kinderhaus nicht denken. Denn klar ist auch: Bei einer Niederlage droht der Sturz von Rang drei ins graue Tabellenmittelfeld.

Mit Westfalia Kinderhaus reist der Tabellenelfte an. Nach der 0:2-Niederlage am ersten Spieltag beim Tabellenelften SV Mesum teilte sich die Westfalia nach einer reifen Leistung eine Woche später mit dem aktuellen Spitzenreiter 1. FC Gievenbeck beim 1:1 die Punkte, setzte sich anschließend mit 2:1 beim Titelfavoriten FC Espelkamp durch, um in der Vorwoche beim 1:1 gegen den Lüner SV, der nach eigener Aussage unter den ersten vier landen möchte, wieder einen Punkt zu holen. Klar ist: Die Westfalia hatte bisher überwiegend Gegner aus dem obersten Regal der Westfalenliga. Das sieht auch Gieseler so: „Das wird unsere bisher schwerste Prüfung. Und das sage ich nicht, weil das nächste Spiel immer das schwerste ist. Kinderhaus hat richtig viele Spieler mit hoher Qualität in den Reihen.“

Direkt fällt ihm dabei Marvin Kehl ein. Der 24-Jährige ist ein technisch starker Offensivmann, der über Oberligaerfahrung verfügt und in der Jugend unter anderem schon für den FC St. Pauli spielte. Verletzungen verhinderten letztlich aber den Sprung in den Profibereich. Neben ihm gibt es aber noch weitere Akteure im Kader, die in Westfalen für guten Fußball stehen: Kevin Schöneberg oder Martin Lambert etwa. „Neben den erfahrenen Spielern laufen auch viele talentierte jüngere Spieler für die Westfalia auf. Da hat unser nächster Gegner eine richtig gute Mischung gefunden. Und wie man hört, soll in Kinderhaus auch der Zusammenhalt sehr gut sein“, hat Gieseler sich schlau gemacht. Trotzdem sieht er seine Truppe nicht chancenlos: „Unsere Trainingswoche war deutlich besser als die letzten beiden. Wir haben viel in engen Spielformen, etwa 3 gegen 3 oder 4 gegen 2, gearbeitet. Da war oft viel Pfeffer drin.“

Im Heimspiel stehen Nottulns Übungsleiter beinahe alle Akteure seines Kaders zur Verfügung. Lediglich Daniel Feldkamp (Hochzeitsreise) und Henning Klaus (Studiengründe) können nicht dabei sein.

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