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Bundesvierkampf: Siege in Baden-Württemberg

Zwei Mal Gold für Westfalen-Teams

Nottuln/Bösensell

Beide Reiterteams aus Westfalen haben in Baden-Württemberg den Bundesvierkampf gewonnen. Für die ältere Mannschaft war Lara Welling vom RV Nottuln mit am Start, für die jüngere Ronja Kleinwechter vom RV Bösensell. Diese verpasste den zusätzlichen Sieg in der Einzelwertung nur durch einen Fehler im Springparcours.

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Lara Welling holte sich Teamgold im Bundesvierkampf. Foto: privat

Lara Welling vom RV Nottuln hat mit dem Team Westfalen den Bundesvierkampf in Achern gewonnen. In der Einzelwertung verpasste die Nachwuchsreiterin als Vierte mit 5611 Punkten das Siegertreppchen nur knapp.

Nach einer langen Anreise in den Westen von Baden-Württemberg mussten die Teilnehmer ihr Können beim Laufen, Schwimmen, Dressur- und Springreiten unter Beweis stellen. Welling musste mit einem Fremdpferd in die Dressur starten – mit Erfolg, mit der Wertnote 8,6 wurde sie zweitbeste Reiterin. Am Ende wurden die Leistungen aller vier Reiterinnen in den vier Disziplinen mit Gold belohnt.

„Das war ein sehr erfolgreiches, aufregendes und anstrengendes Wochenende“, so Lara Wellings Bilanz. „Doch es hat sich gelohnt.“

Aber nicht nur in der höheren Altersklasse waren die Westfalen erfolgreich. Auch im Bundesnachwuchsvierkampf holten sie Gold – mit Ronja Kleinwechter vom RV Bösensell, die in Achern mit ihrem Pony Gerry startete.

Hier begannen die Wettkämpfe mit dem Schwimmen. Am Ende des Tages lag Ronja vorläufig auf Platz eins – in der Einzelwertung und mit dem Team. Zudem hatte die Nachwuchssportlerin den Sonderehrenpreis für die schnellste Schwimmerin in der Tasche.

Der zweite Wettkampftag wurde mit der Dressur eingeläutet, die dem Team mit der Bösensellerin den Sonderehrenpreis für die beste Dressurmannschaft einbrachte: Alle vier Mädchen bekamen hervorragende Noten im Achterbereich, die Richter waren begeistert.

Am Nachmittag hatten die Vierbeiner wieder Pause. Auch im 2000-Meter-Geländelauf zeigte das Team Westfalen sein sportliches Können und verteidigte erfolgreich Platz eins.

Vor dem Springreiten am dritten und letzten Turniertag wurde der Leistungsdruck für das Quartett immer höher. Es galt nun, das gute Image das es sich erkämpft hatte, zu verteidigen. Optimismus verlieh das Wissen, dass alle vier Ponys gerne springen. Die Aufregung der Reiterinnen übertrug sich auf die Vierbeiner, die sich im Parcours gleich etwas kerniger als üblich zeigten. Auch hier bewiesen die Westfalen am Ende, dass ihr Bundesland nicht ohne Grund ein Pferd im Landeswappen hat – nach Gold für das ältere Team mit der Nottulnerin Welling nun auch Gold für den Nachwuchs mit der Bösensellerin Kleinwechter.

Nur um ein Haar verpasste diese den zusätzlichen Sieg in der Einzelwertung. Weil sie sich im Parcours einen Fehler leistete, fiel ihre gute Grundnote von 8,4 auf 7,9 – Kleinwechter landete am Ende auf Platz fünf hinter zweien ihrer Teamkolleginnen, Philippa Busacker auf Platz drei und Franziska Niehoff auf Platz vier. Vierte Reiterin im Team Westfalen war Mayla Lynn Langer.

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