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Frauen-Landesliga: Turo Darfeld und SpVgg Langenhorst/Welbergen trennen sich 2:2 (0:2)

2:0-Führung in den letzten zehn Minuten verspielt

Ochtrup

Lange Zeit sah es nach einem Auswärtssieg für die Langenhorsterinnen aus. Doch mit einer für Trainer Peter Engel fragwürdigen Elfmeterentscheidung kam die Wende...

-tv-

Rike Lauen (r.) Foto: Alex Piccin

Die Kickerinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen haben am vergangenen Sonntag ein denkbar ungünstiges sowie bitteres Unentschieden hinnehmen müssen. Bis zur 80. Minute führten die Ochtruperinnen beim Tabellensechsten Turo Darfeld mit 2:0, fuhren letztlich aber doch nur mit einem Punkt nach Hause. Laut Trainer Peter Engel gingen dort sogar noch zwei fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen hervor.

Doch fangen wir mal von vorne an. „Vor allem in der ersten Halbzeit waren wir überlegen“, befand der Chefcoach. Und das münzten sie mit einem mustergültigen Spielzug gleich mal zur Führung um: Maike Möller wurde auf außen freigespielt und brachte die Kugel in die gefährliche Zone. Dort ließ Corinna Rüschoff uneigennützig für die besser positionierte Melanie Adams durch, die sich nicht zwei Mal bitten ließ (9.). Kurz vor der Pause hatte die Spielvereinigung jedoch Glück, als eine Darfelderin das Spielgerät an den Querbalken donnerte (40.).

„Nach dem Seitenwechselwaren wir nicht mehr ganz so aggressiv, hatten das Spiel aber dennoch im Griff“, so Engel. Das zeigte sich auch beim 2:0, als Rüschoff nach Vorlage von Pia Schneuing traf (68.). Doch vor allem in der Schlussphase machten die Gastgeberinnen richtig Druck. In der 80. Minute zeigte Schiedsrichter Miktat Mercan wegen Handspiels auf den Elfmeterpunkt. „Den hätte ich sowie alle Spielerinnen von uns nicht gegeben“, kritisierte Engels die Entscheidung. Jule Kuschel scheiterte erst noch an Rike Lauen, verwandelte aber den Nachschuss. Und nur drei Zeigerumdrehungen später besorgte Kim Melchers den Ausgleich. Hier hatten Engels und Co eine Abseitsposition gesehen. „Es war nicht unser bestes Spiel. Dennoch hätten wir den Sieg verdient gehabt. Ich bin zufrieden mit der Leistung, aber da ist noch Luft nach oben“, zog er sein Fazit.

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